"Die Toten von Marnow" erschien am 2. Dezember 2019 als E-Book, am 16. Januar 2020 bei KiWi als Buch und am 29. Januar 2020 bei Argon als Hörbuch.

Im Frühjahr 2021 folgt dann die Verfilmung in der ARD als Vierteiler mit Petra Schmidt-Schaller und Sascha Alexander Geršak in den Hauptrollen:

 

 

Der Jahrhundertsommer 2003.
Gluthitze liegt über Marnow, dem malerischen Ort an der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Kommissare Frank Elling und Lona Mendt ermitteln in einem Mordfall. Das Tatmotiv scheint klar, die Aufklärung nur eine Frage der Zeit. Doch nichts ist so, wie es scheint.

 

So entpuppt sich das Tatmotiv als absichtlich gelegte Fehlspur des Mörders, der vermeintliche Routinefall als Beginn einer Mordserie mit brisantem politisch-historischem Hintergrund. Und mächtige Gegenspieler der Kommissare haben ein Interesse daran, die wahren Zusammenhänge im Dunkeln zu belassen. Je weiter Elling, der treu sorgende Familienvater, der auf recht großem Fuß lebt, und Mendt, die Unnahbare, die in ihrem Wohnmobil geheimnisvolle Besuche empfängt, in ihren Ermittlungen kommen, desto größer werden die Hindernisse, die sie überwinden müssen.

 

Und desto häufiger lassen sie sich selbst zu moralisch höchst fragwürdigen Handlungen hinreißen. So zwingen die Ereignisse die beiden so unterschiedlichen Charaktere nach und nach, einander blind zu vertrauen – nicht zuletzt, um ihre eigene Haut zu retten.

 

Der erste Fall der neuen Krimireihe von Holger Karsten Schmidt besticht durch einen abgründigen Plot um ein schreckliches Verbrechen, dessen Spur tief in die deutsch-deutsche Geschichte reicht. Und durch die moralischen Abgründe eines sympathischen Ermittlerduos, das am Ende keineswegs mit reiner Weste dasteht.

 

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"Ein weiteres ungleiches Ermittlerpaar, das sich an seinen Unzulänglichkeiten abarbeitet und von denen es in der Kriminalliteratur reichlich gibt, denkt der Leser zunächst. Doch dann nimmt der Falsche 20.000 Euro Schmiergeld, ein weiterer Falscher wird regelrecht über den Haufen geschossen und plötzlich drehen Mendt und Elling frei in einem Thriller, in dem die Grenzen von Recht und Moral zusehends verschwimmen."

Aus einer Besprechung von Lukas Jenkner in der Stuttgarter Zeitung: 
Brutale Mordserie und alte DDR-Seilschaften.




"Holger Karsten Schmidt ist ein herausragender Politthriller gelungen, der teils brutal, immer aber in sich schlüssig daherkommt. Und Schmidt hat zudem ein Ermittlerduo auf die Landkarte des deutschen Kriminalromans gestellt, das seinesgleichen sucht."

Volkers Albers, Hamburger Abendblatt 

 

 


Heute sind erste Standbilder der Verfilmung freigegeben worden: Lona Mendt und Frank Elling: