Kommentare: 157
  • #157

    Ute Jonscher (Montag, 12 August 2019 15:59)

    Zum ersten Mal muss ich auf diesem Weg meine Begeisterung zum Ausdruck bringen. Habe mich mit 62 Jahren noch einmal verliebt: in Leander Lost. Toller Typ mit ganz herrlichen Kollegen an der Seite. Solche Charaktere und alles in schönster Kulisse mit viel Spannung. Wann geht es weiter?????? Auch wenn Lost in seinem persönlichen Hafen angekommen ist! Verfilmung wäre ein Traum. Danke für diese wunderbare Unterhaltung.
    U.Jonscher

  • #156

    Holger Karsten Schmidt (Sonntag, 11 August 2019 15:38)

    Hallo Frau Sältzer,

    vielen Dank für Ihre Zeilen.

    Über Asperger-Autisten habe ich mich durch Sachbücher und Dokumentarfilme informiert.
    Letztendlich versuche ich beim Schreiben, mich in Leander hineinzuversetzen. Also die Welt, die Menschen, die Situationen durch seine Augen und mit seinem Verstand wahrzunehmen.

    Als Drehbuchautor kann ich durchaus meine Romane adaptieren. Aber man muss immer auch jemanden finden, der den Etat und den Sendeplatz zur Verfügung stellt (ein regulärer "Tatort" etwa kostet 1,5 Mio. Euro an Gebührengeldern).

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #155

    Gerlinde Sältzer (Freitag, 09 August 2019 17:57)

    Hallo,
    die Bücher von Leander Lost habe ich verschlungen ! Ich warte auf das nächste !!!
    Was mich interessiert: sie beschreiben den besonderen Charakter von einem "Asperger Autisten" so gut, woher haben sie das Wissen? (ich habe als Physiotherapeutin mit solchen "besonderen Menschen" gearbeitet).
    Den Leander habe ich richtig liebgewonnen !
    Außerdem wollte ich ihnen vorschlagen die Bücher zu verfilmen. Als Drehbuchautor dürfte das für sie doch kein Problem für sie sein !
    In Erwartung auf das nächste Buch,
    mit freundlichen Grüßen
    Gerlinde Sältzer

  • #154

    Gaby (Dienstag, 06 August 2019 09:27)

    Hallo Karsten,
    Viele Dank, dass Du uns in unserer Urlaubsreiseentscheidumg unterstützt und uns mal wieder nach viele Jahren nach Portugal eingeladen hat. So kam es mir durch deine 3 Romame vor. die ich quasi verschlungen habe, so viel Freude hatte ich daran!
    Fuzeta war somit selbstverständlich auch eines unserer Ziele, Dein Buch war dort bekannt!
    Planst du eine Übersetzung auf portugiesisch?
    Dein Interview im HH-Abendblatt (ja. dort ist unsere Heimat) hat uns dazu bewogen, auch "Auf kurze Distanz" zu lesen; praktischerweise auch auf unserem Portugal Trip, der uns 2,5 Wochen quer durchs Land führte. Auch dieser Fall hat uns unseren Urlaub versüsst. Viele Grüsse noch aus Portugal, aber bald schon wieder in HH nach Asperg!
    Weiter so und viel Erfolg!

  • #153

    Holger Karsten Schmidt (Montag, 15 Juli 2019 19:05)

    Hallo Günni,

    dankeschön - die Hauptcharaktere (Leander, Graciana, Carlos) arbeiten alle bei der Polícia Judiciária (der Kriminalpolizei) in Faro.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #152

    Günni (Sonntag, 14 Juli 2019 20:20)

    Hallo Karsten
    Die Romane sind gut, ich bin seit 1995 mehr oder weniger oft mit meinem segelboot an der algarve unterwegs. Man merkt sofort dass du das Land gut kennst und viele gute Eindrücke vermittelst. Ich mag die die Portugiesen mit ihrer Lebenseinstellung, ihrer Ruhe und Toleranz sehr gerne und fühle mich sehr wohl hier.
    Aber warum siedelst du deine Hauptcharaktere in so einer Organisation wie der GNR an ?
    In meinen Augen ein ganz schlimmer Verein. Das ist ja nicht einmal eine normale Polizeibehörde wie die PSP sondern eine Armee Einheit .
    Für jemanden der hier in Portugal Hilfe braucht, für den/die ist das die schlechteste Adresse.

    Gruss Günni

  • #151

    Ulli (Samstag, 13 Juli 2019 23:41)

    Hallo Herr Schmidt,

    wir waren jetzt schon zum wiederholten Mal in Livramento, und Ihre Bücher sind die besten Restaurantführer. Ob Antonio in Moncarapacho, Hähnchen zum Mitnehmen an der N125 oder das Paiol in Fuseta - überall haben wir die wunderbare portugiesische Küche genossen. Leander Lost war bei jeder unserer Reisen dabei. Durch ihn hatten wir oft das Gefühl, ein bisschen bei den Menschen an der Algarve zu Gast zu sein und nicht nur auf Touristenpfaden zu wandeln. Aber die sind an der Ost-Algarve ja Gott sei Dank noch ziemlich schmal.

    Herzliche Grüße und viele gute Ideen wünscht Ihnen
    Ulli

    P.S. Wir haben darüber nachgedacht, was passiert, wenn Leander Lost doch keine Planstelle bei der portugiesischen Polizei bekommt. Unsere Idee: Er wird Privatdetektiv. Und Graciana und Carlos engagieren ihn. Muss ja keiner wissen!

  • #150

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 13 Juli 2019 18:05)

    Hallo Sisi,

    danke für die Blumen. Und wenn ich Sie richtig verstehe und Sie wissen möchten, ob es für Leander Lost ein reales Vorbild mit Asperger-Syndrom im Polizeidienst gibt: nein.
    Die Charaktere sind allesamt frei erfunden.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #149

    Sisi (Samstag, 13 Juli 2019 14:57)

    Ich habe alle Fuseta - Romane hintereinander gelesen. Prima Plots und schriftstellerisch sehr gut umgesetzt. Ich war erst einmal an der Algarve und fand die Menschen nicht sehr interessant. Die Bücher vermitteln eine gegenteilige Sicht. Das macht Lust, noch einmal hinzufahren und die Leute aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich freue mich auf Teil 4. Mich interessiert, ob es tatsächlich einen Kriminalisten mit Asperger für den Protagonisten gegeben hat. Vorstellen kann ich es mir nicht.
    Herzliche Grüße aus Berlin

  • #148

    Alemao (Mittwoch, 10 Juli 2019 11:37)

    Sie Glückspilz. Sie sind mit einem wahren Reichtum an schriftstellerischer Qualität gesegnet und wissen dies intelligent, fesselnd und interessant einzusetzen. Ich mag ihren Bezug zu Portugal, den Krimis, dem Asperger bis hin zu geschichtlichem und gesellschaftskritischen Themen sehr, sehr gerne. Die Figuren Fusztas sind mir ans Herz gewachsen und ich plane im Herbst eine Reise an die Algarve, in der Hoffnung diese dort anzutreffen, auch wenn es diese nicht gibt. Besten Dank für die tolle Unterhaltung, auch wenn ich Ihnen geflissentlich übel nehme, dass die Fortsetzung mit Band Vier noch auf sich warten lässt.
    Herzliche Grüsse

  • #147

    Ruth Brutsch (Dienstag, 09 Juli 2019 13:45)

    Hallo Her Schmidt,
    wir waren im Frühsommer 2018 in Fuseta. Ebenfalls haben wir sehr gerne im Casa Corvo gegessen. Ich lese mit Begeisterung ihren 2ten Roman und erkenne so viele Dinge wieder.
    Vielen Dank für diese schöne Urlaubserinnerung.

  • #146

    Holger Karsten Schmidt (Donnerstag, 04 Juli 2019 22:30)

    Hallo Fotografa da Fuzeta,

    das verrate ich Ihnen gerne: alle Figuren sind frei erfunden.

    Viele gute Momente in ein paar Wochen in Fus(z)eta,

    H. Schmidt

  • #145

    Holger Karsten Schmidt (Donnerstag, 04 Juli 2019)

    Hallo, Herr Spahl,

    danke für Ihre Zeilen. Einen vierten "Lost" wird es geben (vielleicht mit weniger Punkten ...).
    Und ja, Asperger sind eine Sonderform des Autismus.

    Schöne Grüße,

    H: Schmidt

  • #144

    Fotografa da Fuzeta (Donnerstag, 04 Juli 2019 22:18)

    Hallo Herr Schmidt,
    verraten Sie mir, ob die ein oder andere Person , die da so in Ihrem Krimi in Fuzeta lebt auch im "echten Leben" dort zuhause ist?
    Also gewissermaßen ein wenig als Charakter Vorlage gedient hat? Ich scanne nach jeder gelesenen Seite alle mir bekannten "Eingeborenen" durch und versuche Parallelen zu finden. Durch meine zwei Kinder, die dort sowohl die Primaria als auch die Sekundaria am Ortseingang, (in der Nähe des Hauses mit dem Toten Herrn Ronneberg) besucht haben und meine Tätigkeit als "Fotógrafa" meine ich doch einen recht guten Überblick gehabt zu haben.
    Wenn ich nicht in ein paar Wochen "mein Fuzeta" wieder sehen könnte, müsste ich das Buch wohl zur Seite legen, die ungestillte Sehnsucht wäre zu groß.

  • #143

    Martin Philipp Kaltenmaier (Donnerstag, 04 Juli 2019)

    Hallo Señor Ribeiro,
    Lost in Fuseta, Seite 368.
    Der Grenzfluss ist der Guadiana, nicht der Tejo.
    Bin ich letztes Jahr entlang geradelt.
    Com melhores Cumprimentos
    Señor Martinho Reguengo
    1986 das erste mal per interrail nach Portugal
    Falls Sie mal in der Nähe sind, wir heissen Sie herzlich willkommen in Pedrogao Grande

  • #142

    Hansleo Spahl (Dienstag, 02 Juli 2019 11:42)

    Sehr geehrter Herr Schmidt
    (oder soll ich lieber Herr Ribeiro sagen; denn so sind Sie mir und meiner Frau vertraut),

    zuerst einmal herzlichen Dank für Ihre spannenden und sehr gut zu lesenden Romane mit Leander Lost! Ich habe alle drei bisher erschienenen meiner Frau vorgelesen, während sie kochte (ich selbst bin des Kochens unkundig!). Und nun freuen wir uns schon auf weitere. Wird es die noch geben? Die Inhalte Ihrer Bücher sind spannend und in gutem Deutsch verfaßt, wie man es heute kaum mehr überall antrifft. Nur eins ist mir aufgefallen, und ich sage dazu gern: Das Lieblings-Satzzeichen deutscher Autoren ist der Punkt. Man sieht das in fast allen Veröffentlichungen, auch der Presse - und, vereihen Sie, auch bei Ihnen hin und wieder (Beispiel in "Weiße Fracht", S. 342 oben: "...Was sie bald tat. Und zunächste wegen der Helligkeit blinzelte..." Ohne Punkt und mit kleingeschriebenem "und" wäre es m. E. einfacher gewesen. Oder S. 362: " ... auf ihr Bauchgefühl zu hören. Und auf die Logik von Leander Lost ...", s.o.). Das soll nun keine Kritk sein, aber beim Vorlesen ist der Punkt in diesen Fällen sehr viel schwieriger: Man geht nämlich dort mit der Stimme runter und macht eine Pause - und sieht dann zum eigenen Erstaunen, daß der Satz eigentlich gar nicht fertig ist, man ihn ohne Punkt anders vorgelesen hätte.

    Aber das ist eigentlich gar ncht der Grund meines Schreibens. Sie wohnen in Asperg, und Ihre Hauptperson ist ein Asperger, ein netter Zufall. Mit meiner Frau war ich vor noch gar nicht langer Zeit in Asperg, und wir sind auf dem Hohenasperg voller Interesse lange gebummelt. Den Berg und seinen bekanntesten Inhaftierten, Schubart, kannte ich seit Langem, bin aber nie da gewesen. Meine Frau wurde in Markgröningen (in der OKM) mehrmals operiert, und so ergab sich die Gelegenheit zum Spaziergang in Asperg.

    Nun ein weiterer Grund meines Schreibens: Einer unserer Enkel ist Autist, jetzt 15 Jahre alt, ein sehr ruhiger und freundlicher Junge. Wir beide können uns nicht vorstellen, daß
    er jemals einen solchen Intellekt zeigen kann, wie es Lost in Ihren Romanen tut. Es muß da wohl die unterschiedlichsten Ausprägungen geben. Ist die als Asperger eine besondere Form des Autismus?

    Ein Lob also dem sympatischen Leander Lost, ja und auch seinem "Vater", dem Autor! Wir danken Ihnen für Ihren Erfindungsreichtum und die gelungenen Bücher! Gern stecken wir unsere Nasen in die Fälle von Leander, Graciana und Carlos. Selbst waren wir noch nie in Portugal, aber wir haben besondere Beziehungen zu einem Ort auf der Südseite von Kreta, sind oft da und haben dort sogar standesamtlich geheiratet, sind aber beide Deutsche.

    Nun viel Erfolg beim Schreiben, und nehmen Sie mir die Punkte-Anmerkungen bitte nicht übel!
    Mit besten Grüßen, auch von meiner Frau,

    Hansleo Spahl und Amelie Kirchner

    Kaiserstr. 51
    77933 Lahr/Schwarzwald

  • #141

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 29 Juni 2019 16:39)

    Hallo Danny,

    vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik und die anregenden Überlegungen.
    Ich habe tatsächlich lange überlegt, ob Leander nicht konsequenterweise Vegetarier sein müsste. Müsste er. Ich habe mir das allerdings aufbewahrt, so dass der finale Anstoß dazu aus seiner nächsten Umgebung kommen könnte. Und so wird es voraussichtlich auch passieren.
    Das ist vermutlich inkonsequent aber birgt das größere dramaturgische Potential für mich.

    Wenn die Ecke gefliest wäre, hätte ich Leander sie vermutlich trotzdem als eine zählen lassen. Nimmt man die Ecken der Fliesen hinzu, wären es in der Tat 4.
    Dan B. Tucker und seine Werke sind eine Erfindung meinerseits – aber viele fragen danach. Wenn Lost also mal zu Ende erzählt sein sollte, könnte ich immer noch das "Kompendium sinnloser Sätze" schreiben :-)

    Ich habe mich wegen des Lügens vorab informiert – aber natürlich wäre es spannend zu erfahren, wozu Leander in der Lage wäre, wenn an einer Lüge eines Tages ein Menschenleben hinge. Im Augenblick lasse ich aber der erzählerischen Stringenz den Vortritt, denn diese ist seit drei Bänden die Verabredung, die ich mit der Leserschaft getroffen habe.

    Schöne Grüße (auch an die nette Nachbarin, die Ihnen meine Bücher geliehen hat),

    H. Schmidt

  • #140

    Danny (Samstag, 29 Juni 2019 09:24)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    eine Nachbarin hat mir die "Lost" Bücher geliehen, weil sie dachte, sie könnten mich interessieren.
    In der Annahme, es ginge um die Gefahr von Senfgasangriffen in Portugal, begann ich zu lesen, und habe nun alle 3 Bände gelesen.
    Ich habe dazu Anmerkungen bzw. Fragen:
    1) Warum ist Lost kein Vegetarier oder Veganer?
    Dass er Schwächere schützen möchte, Insekten rettet, und so bei seinem eigenen Verhalten anfängt, führt bei logischer Betrachtung zwingend zu dieser Konsequenz. Er selbst sagt, dass er kein Leben bewertet, so dass die künstliche Unterscheidung von Nutztieren für ihn kein Argument sein dürfte.
    Für Ihr Werk würde das bedeuten, dass Sie mehr vegetarische Rezepte einbringen müssten. Die genannten Speisen (die für die Handlung sowieso irrelevant sind, möglicherweise aber dazu gedacht sind, bei Portugal-Fans Nostalgie zu wecken) könnten ja dennoch von den anderen verzehrt werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass speziell vegetarisch bekocht zu werden ein Zeichen großer Selbstlosigkeit und Zuneigung der Köchin ist und somit zur Beziehung Lost - Raquel Rosado passend wäre.
    2) Recherche KTU:
    Sie machen mehrfach Anspielungen auf amerikanische Krimiserien (Eidetiker: Spencer Reid, Criminal Minds; Mikroexpressionen: Carl Lightman, Lie to me), so möglicherweise auch auf die "unkonventionell, aber nette" Kriminaltechnikerin (Amy, Navy CIS). Ich finde es schade, dass eine so interessant aufgebaute Figur an einem "Elektronenmikroskop" sitzen muss (das kaum in ihr Labor passen würde und nicht zur Untersuchung von Text in Büchern tauglich wäre). Die Kombination aus "Bunsenbrenner" und "Elektronenmikroskop" ergibt ein sehr seltsames Bild der Laborausstattung, das zumindest einer Erklärung bedarf.
    3) Ecken zählen:
    Hierzu wäre eine Grafik schön. Ich finde verwirrend, dass Lost anscheinen räumliche Ecken wie Polyeder zählt, aber auch Fliesen und Flächenfüllungen von Escher, also Polygone (2 D).
    Somit hätte eine an den Wänden gestrichene Raumecke 1 Ecke, eine vollständig geflieste aber - wie viele? 4? 3 Ecken in 2D (Ecken der Fliesen, die der Ecke angrenzen) und die 3 D Ecke selbst?
    4) Bücher:
    Die für Lost hilfreichen Bücher sind für mich nicht auffindbar. Sie erwähnen, Dan B. Tucker sei vergriffen. Worauf konnten Sie Ihre Recherchen stützen, und sind die Bücher möglicherweise in einem Bibliotheksbestand erhältlich? Über einen Hinweis würde ich mich freuen.
    5) nicht lügen können:
    Ich bewerte Ihr Buch als insgesamt gut recherchiert, zweifle aber an, dass Lost physisch nicht lügen kann, selbst wenn er weiß, dass er mit der Wahrheit jemandem schadet, als habe er eine Wahrheitsdroge bekommen.
    Für Menschen im Spektrum sind Lügen kompliziert, weil
    - entweder der Sinn nicht ersichtlich ist (warum muss man auf die Frage "Wie gefällt dir meine Frisur?" lügen?)
    - oder eine Lüge eine sehr starke Trennung zwischen der eigenen Perspektive und der des Gegenüber im Sinne der theory of mind verlangt (Welche Informationen hat mein Gegenüber, denen die Lüge nicht widersprechen darf, und welche hat es nicht, so dass ich falsche Informationen geben kann, und zu was führt das, und warum will jemand das überhaupt?)
    Eine Lüge zu erfinden ist somit sehr anstrengend und das Risiko eines Fehlers sehr hoch, aber meiner Meinung nach nicht physisch unmöglich. Bei Lebensgefahr für einen Menschen könnte Lost diese Mühe durchaus auf sich nehmen, würde möglicherweise aber durch Langsamkeit der Antwort auffallen, weil es viele Faktoren zu berücksichtigen gilt.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie in einem Folgeband diese Punkte klären könnten.
    Vielen Dank!

  • #139

    claudiajudith (Dienstag, 25 Juni 2019 13:21)

    "Die Erleuchtung schoss nicht in der unvorhersehbaren Bahn eines Blitzes hinab, sondern trug die unscheinbare Gestalt einer logischen Frage..."
    Diese Formulierung zwingt mich, aufzustehen und zu schreiben. Ich wartete an einem Bahnhof, der Zug kam spät. Bahnhofs-Buchhandlungen zu durchforsten tröstet immer.Zwei Bücher weckten mein Interesse: ich kaufte sie beide. Das erste warf ich nach Seite 32 in den Papiermüll. Und ärgerte mich darüber, dass ich hereingefallen war auf die von den Verlagen stest sorgsam gelegte "Honigspur"....das zweite Buch - sollte ich es wirklich lesen? Für den oben beschriebenen Satz allein schon sollte es meiner Ansicht nach einen Preis geben. Eben weil er alles sagt: über die Welt, über den Menschen, über einen Kriminalisten mit Asperger-Syndrom, über den Autor, über den Leser. Da hilft nur eine tiefe Verneigung. Innere Dankbarkeit.Wie gut zu wissen, dass in dieser Welt irgendwo Menschen sind, die den Sinn und das Wesen genauso erfassen wie den UnSinn und das Nicht. Ich habe den neuesten Band gekauft - und die anderen gleich heute nachbestellt. Weshalb? um die Verbindung mit solcher Energie, Wachsamkeit, Wärme, Trauer und Lachen noch lange in mir am Leben zu halten. DANKE.

  • #138

    Bruno Rodrigues (Samstag, 15 Juni 2019 22:07)

    Hallo Herr Schmidt,
    Vielen vielen Dank für die tolle Bücher und die liebevolle Beschreibung meines Algarves. Ich will nur noch dahin wenn ich Lost lese...muitas saudades...
    Die Geschichten und Charakteren sind toll!

    Sie könnten irgendwann vlt über die bestehenden Verträge für Öl-Gewinnung in Portugal und Algarve schreiben. Das bietet eine Menge Stoff...es gibt Pläne nicht nur für Aljezur aber auch für Tavira. Es steckt eine Menge Korruption und einige große Firmen dahinten.

    Trotz allem ärgert es einem schon ein bisschen, dass der Guadiana mit dem Tejo verwechselt wird...Aber halb so schlimm...freue mich auf das nächste Buch!

    VG
    Bruno

  • #137

    Fotografa da Fuzeta (Dienstag, 11 Juni 2019 15:26)

    Hallo Herr Schmidt,
    Ich kann leider nicht immer unter meinem Johannisbrotbaum sitzen. Durch meine zweite Berufsausbildung zur Heilpädagogin betreue ich in einer Förderschule Autisten, wenn auch leider keinen einzigen Asperger.
    Deswegen suche ich für die Wintermonate "Zugvögel", die einige Zeit in meinem Häuschen in Quatrim Sul verbringen möchten.
    Ich hatte kurz gezögert, ob diese Plattform dafür geeignet ist, diese Bitte zu äußern. Aber da ich besondere Leute suche und ich das Haus bewusst nicht in große Portale stelle, schreibe ich jetzt einfach mal.
    Falls es nicht möglich ist..kein Problem..und Danke fürs nach Fuzeta "beamen" auch ohne skotty :)
    https://avedoparaiso.wixsite.com/meinewebsite

  • #136

    chim (Montag, 10 Juni 2019 20:40)

    Guten Abend, Herr Schmidt,
    zum ersten Teil hatte ich mich über die liebe- und gefühlvolle Zeichnung der Charaktere geäußert. (#47) Beim zweiten Teil habe ich lange gezögert, ihn zu lesen, wie würden die Personen diesmal geschildert werden?
    Anders, klar! Aber diesmal war es eine gute und spannende(!) Geschichte, und nun Band drei, der dem noch eines draufsetzte, wieder eine Palette von Figuren, ein sehr spannender Ablauf und eine Vielzahl schön geschilderter Situationen und Figuren.
    Vielen Dank, da freue ich mich, zu lesen, daß es einen vierten Teil geben wird. Ich bin gespannt, das Ganze entwickelt sich.
    Ihnen weiterhin gute Ideen, stimmungsvolle Musik, wenn es zum Ende drängender wird.

    Viele Grüße

  • #135

    Fotografa da Fuzeta (Montag, 10 Juni 2019 17:00)

    ....natürlich sitze ich nicht immer unter dem Kirschbaum. Ein paar mal im Jahr sitze ich unter meinem Johannisbrotbaum vor der Veranda....in Quatrim do Sul. Gleich nach Bias Sul Richtung Olhao. Viele Grüße an alle Fuzeta Lovers :)

  • #134

    Fotografa da Fuzeta (Montag, 10 Juni 2019 16:52)

    Hallo Herr Schmidt,
    habe das dritte Buch jetzt in der Hand und tiefe Sehnsucht überkommt mich hier unter meinem Kirschbaum im Oberfränkischen, wo ich seit ein paar Jahren wieder lebe. Vor etwa zehn Jahren hatte ich ein kleines Fotostudio in der Rua Liberdade und nichts schien diesen Zustand je zu ändern. Ja, Fuzeta ist Magie. Und der Erste, der dieses allgegenwärtige Gefühl vor mir aussprach war Che von Fuzeta. Wie sein richtiger Name ist, keine Ahnung. Es passieren hier Dinge, die nicht immer zu erklären sind. Vielleicht ist es dieses bestimmte Azurblau, das es nur dort gibt und wie ein Wurmloch kleine Momente vom Paradies zeigt.

  • #133

    Ulrike Pesch Liebenburg (Montag, 10 Juni 2019 16:00)

    Hallo, ich habe gerade den dritten Band von Lost in Fuseta verschlungen. Ich bin, wie Sie, seit Langem Portugalfan, meistens in Olhos d`Agua oder Lisboa bei portugiesischen Freunden. Wenn mein Freund Antonio sagt, sagt er mich in 5 Minuten abholt, dann frage ich: meinst du deutsche oder portugiesische Minuten? Wenn er portugiesische sagt, kann ich mich getrost noch mal hinlegen. Ich bin Psychotherapeutin und möchte Ihnen gratulieren zu der hervorragenden Recherche zum Asperger. Ich empfehle Ihr Buch inzwischen Betroffenen, weil Ihr Humor dem schwierigen Thema etwas die Schwere und Dramatik nimmt. Bitte schreiben Sie noch viele Bücher über diese liebenswerte Truppe in diesem wundervollen Land. Herzliche Grüße

  • #132

    Christian Hussong (Montag, 10 Juni 2019)

    Hallo Herr Schmidt,
    zunächst möchte ich mich als absoluter Portugal-Fan für Ihre drei "Lost in Fuseta"-Romane bedanken, die ich mit Begeisterung gelesen, um nicht zu sagen verschlungen habe.
    Erlauben Sie mir jedoch eine Bemerkung:
    Auf Seite 368 von "Weiße Fracht" müsste Tejo doch eigentlich durch Guadiana ersetzt werden.
    Abschließend noch eine Frage: Warum wird eigentlich als Bier immer nur Sagres getrunken? Super Bock z. B. schmeckt doch auch ganz lecker.


  • #131

    Schätzl (Samstag, 01 Juni 2019 12:54)

    Da meine Frau und ich so angetan sind, von Ihren Romanen, haben wir kurzerhand die Ostalgarve besucht und sind echt begeistert von diesem wunderschönen Gebiet undden Menschen dort ! Vielen Dank für die Inspiration !

  • #130

    Isolde (Dienstag, 21 Mai 2019 19:37)

    Hallo Holger,
    beste Grüße aus Fuseta!
    Gegen Ende unseres Urlaubs in Lissabon und an der Algarve waren wir heute auf Spurensuche in Fuseta. Es war ein schönes Erlebnis, die aus den Büchern vertrauten Örtlichkeiten zu sehen. Band 3 habe ich bereits in Lissabon verschlungen, ich konnte doch nicht bis zur Algarve warten!!!!!
    Spannend und mit unerwarteten Wendungen musste ich eine Nacht durchlesen, danke, und ich freue mich jetzt schon auf Band 4.

    Bis bald, alles Gute von
    Isolde und Norbert

  • #129

    Ralph Brühwiler (Sonntag, 19 Mai 2019 14:14)

    Lieber Herr Schmidt
    Als der erste Band Ihres „Lost in Fuseta“ 2017 erschien, dachte ich, muss die Welle der Kommissare nach allen französischen und italienischen Tourismusregionen nun auch auf die Algarve überschwappen, wo ich mich 2001 mehrere Monate aufgehalten habe (in Burgau)? Nach der Lektüre aller drei Lost-Krimis muss ich sagen: Ja, sie soll, sie muss! Ich habe gestern abend die „Weisse Fracht“ mit einem beglückenden Seufzer aus der Hand gelegt, so viel Spannung, so gut geschrieben! Mein Kompliment. Und danke, dass sich Carlos Esteves zweifacher Eckzahn-Schlag so anfühlte wie „FC Porto gewinnt die Champions-League und Empfang des Nobelpreises“ – selten habe ich bei der Lektüre eines Krimis so laut und herzhaft gelacht! Obrigado! Ich freue mich auf die nächste Welle... Ralph Brühwiler

  • #128

    Holger Karsten Schmidt (Donnerstag, 16 Mai 2019 17:27)

    Hallo Herr Schmidt,

    danke für die Blumen!

    Was eine Liste mit Bars, Restaurants und Handlungsorten angeht, muss ich Sie leider enttäuschen.
    Also können Sie selbst noch mal durch die drei Bände blättern - oder die Orte auf Ihre eigene Art erkunden (so habe ich es auch gemacht).
    Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Spaß auf Ihrer Entdeckungstour.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #127

    Andreas Schmidt (Sonntag, 12 Mai 2019 17:45)

    Hallo Herr Schmidt!

    im Juli fliege ich nach Faro und habe mir vorgenommen, Fuseta aufzusuchen. Und Moncarapacho. Gerne würde ich dort in den Restaurants, die im Buch vorkommen, speisen.
    Gibt es eine Liste mit den Bars und Lokalitäten,
    und evtl. auch eine mit den Handlungsorten?
    Mein Quartier befindet sich am Barragem de Beliche, den Nachbar-Stausee des Barragem den Odeleite.
    Ich würde gerne auf Spurensuche gehen ....
    Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass ich mich mit meinem Interesse in guter und zahlreicher Gesellschaft befinde.

    Vor Ort höre ich mir dann nochmal die Bücher an.
    Vielen Dank für die Idee des Asperger Kommissars an der Algarve!

    Herzlichen Gruß
    Andreas Schmidt

  • #126

    Wiebke (Donnerstag, 09 Mai 2019 21:17)

    Lieber Herr Schmidt,
    Herzliche Grüße aus Fuseta .... wunderschön! Und natürlich habe ich den 3. Lost unterm Arm ;-)
    Danke für die Geschichten und den Reisetipp!

  • #125

    Angela J. (Montag, 06 Mai 2019 10:34)

    Lieber Herr Schmidt,
    ich habe alle drei Bände um Leander Lost regelrecht verschlungen und warte nun sehnsüchtig auf Band 4. Die einzelnen Personen sind mir von Anfang an so sehr ans Herz gewachsen, dass ich jeden direkt vor mir sehe und denke, ihn schon jahrelang zu kennen. Portugal ist mein Lieblingsreiseziel und wir haben im vergangenen Jahr sogar zwei Tage in Fuzeta verbracht, um auch diesen Ort einmal kennenzulernen. Irgendwie hatte ich dabei immer das Gefühl, jeden Moment auf einen der Darsteller aus Ihren Büchern zu treffen. Herzlichen Dank für die tollen Geschichten. Wie gesagt, ich warte sehnsüchtig auf Band 4!

  • #124

    Eva McCormack (Dienstag, 30 April 2019 01:17)

    Lieber Herr Schmidt,
    ich möchte mich für Ihre Portugal Krimis bedanken- Danke!
    Möge Leander Lost ähnliche Dimensionen annehmen wie Commissario Brunetti.
    Herzliche Grüße aus Hessen

  • #123

    Christiane (Sonntag, 28 April 2019 08:44)

    Guten Morgen Herr Schmidt,
    ich habe bisher alle drei Lost-Bücher sehr gerne gelesen und mag vor allem die absurd-komischen Momente, die durch Leanders "Anpassungsschwierigkeiten", bedingt durch seinen Autismus, entstehen. Womit ich aber sehr große Schwierigkeiten habe, ist seine Beziehung zu Camus. Wenn wir (Leser) Camus kennen und seine Philosophie begriffen haben, können wir (Leser) Leanders Diskrepanz zwischen sich und der Welt als noch verfremdeter und absurder erkennen als unsere eigene, aber ich bezweifle wirklich, dass er das auf eine Weise selbst erkennen könnte, die er in einen Bezug zum Absurden setzen kann.
    Das Leben, auch von Nicht-Autisten, ist inkohärent. Sonderbar, wie wenige es bemerken, denn es zu bemerken, ringt jedem persönlichen Drama durchaus eine komische Komponente ab. (Ich weiß, "dank" eines schweren Unfalls vor 24 Jahren, seitdem ich doppelt oberschenkelamputiert im Rollstuhl sitze, wovon ich rede und lache sehr viel, woran Camus nicht ganz unschuldig ist.)
    Möglicherweise sind Sie auf der Suche nach einer Person, über die sie diese riesige Lücke zwischen Wahrnehmung, Wunsch und Wirklichkeit darstellen können, auf einen Autisten gestoßen, weil man einen solchen wesentlich offenkundiger täglich vom Absurden anspringen lassen kann?
    Ist das so?
    Es wird mit Leander plastischer, was wir aber tatsächlich alle erleben.
    Tatsächlich wäre aber der einzige Mensch, der mich davon überzeugen könnte, dass Autismus und Camus in Interaktion funktionieren, ein Autist. (ein realer).
    Doch genug der Philosophie;
    Ich bin auf Ihre Bücher gestoßen worden, als meine beste Freundin mir den ersten Teil mit den Worten empfahl, "der schreibt ein wenig so wie du".
    (Hier liegen vier Krimis herum, die verzweifelt einen Verlag suchen)
    Damit meinte sie, wie Sie die Personen gestalten, in ihren Gesten, ihrer Mimik (oder nicht vorhandenen Mimik) und auch die Momente der Situationskomik schildern, so dass sie sich filmisch im Kopf des Lesers abspielen. Es ist hilfreich, zu schildern, was sie an haben, wie sie gucken, sich bewegen.
    Das ist Ihnen wunderbar gelungen und ich bin dankbar für jedes Buch, in denen die handelnden Personen keine oberflächliche Schablone sind. (Sie sind selten geworden)
    Insofern ist die eigentliche Kriminalhandlung zwar wichtig, weil sie die Spannung aufbaut und aufrecht erhält, aber für mich ist sie sekundär, der rote Faden, an dem sich die Menschen (Antagonisten/Protagonisten) durch das (fiktive), wundervoll geschilderte Leben hangeln.
    Wirklich schön, Ihre Leander Lost-Bücher
    Richtig schön und ich danke Ihnen dafür..
    Herzliche Grüße vom Niederrhein

  • #122

    Andreas Haus (Mittwoch, 24 April 2019 20:15)

    Moin Herr Schmidt,
    ich musste heute zu einer MRT-Untersuchung meines Knies . Ich habe während der 20 minütigen Untersuchung Ecken gezählt ....Gruß man Leander !
    Danke für die wundervollen Bücher rund um meine "neue Familie "in Portugal....
    Gruß aus Lübeck

  • #121

    Michaela Veith (Samstag, 20 April 2019 14:59)

    Es ist Ostersamstag und ich habe „Lost in Fuseta 3“ schon zu Ende gelesen. Es hat leider wieder nicht geklappt, das Buch über mehr als zwei Tage zu strecken, erneut haben mich die Ereignisse rund um Leander Lost zu sehr gepackt. Das ist wirklich eine Leistung, lieber Herr Schmidt: Auch der dritte Teil überzeugt absolut - ein spannender Kriminalfall, einfühlsam geschilderte Charaktere und eine herzhafte Prise Humor.

    Dass die beiden deutschen Kommissare klischeehafte Tölpel sind, hat mich dabei nicht gestört. Ich kenne genug Menschen, die Abweichungen vom Durchschnitt der „Neurotypischen“ mit Überheblichkeit und Ignoranz begegnen. Ebenfalls amüsiert habe ich die (Vor)Urteile der portugiesischen Polizisten gegenüber ihren spanischen Kollegen registriert. Dies erinnerte mich an meine portugiesische Schwiegermutter, die mir überzeugend vermitteln wollte, dass man sich leider nicht mit den Klügsten die iberische Halbinsel teilen müsse.

    Mir persönlich gefällt besonders, wie es Ihnen auch in diesem Buch gelingt, die schwierigen Anpassungsleistungen zu schildern, die das Leben Leander Lost abverlangt. Dass Sie der Versuchung widerstanden haben, aus ihm und Soraia schon zu Beginn des Buches ein Paar zu machen, war für mich das Sahnehäubchen. Lost musste noch einiges verstehen/lernen, bis er das Wagnis der Liebe erkennen und eingehen konnte.

    Nach dem Happy-End fängt das Leben ja tatsächlich erst an - ich bin gespannt, ob es Ihnen gelingt, den Faden auf gleichem Niveau weiter zu spannen. Heute erst einmal: Danke für Band 3!

    Mit freundlichen Grüßen
    Michaela Veith

  • #120

    Krammer (Samstag, 20 April 2019 09:01)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    ich habe soeben Band 3 gelesen (weiße Fracht). Wunderbar. Gefühlvoll. Spannend. Gerechtigkeit. Liebe. Ein Ttaumbuch.
    Bitte beeilen Sie sich mit der Veröffentlichung von Band 4.
    Danke. Alles Gute.

  • #119

    Karla M. Wehrle (Sonntag, 31 März 2019 08:12)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    ich habe gestern mit Begeisterung den hoch spannenden und interessanten Film „Der Auftrag“ gesehen: ein super Drehbuch, die Handlung so „knisternd“.

    Ich habe einmal an einem Wochenende an einem Drehbuch-Seminar teilgenommen und habe dabei erfahren, wie schwierig es ist, ein gutes erst recht ein sehr gutes Drehbuch zu schreiben.

    Ich freu mich auf weitere verfilmte Drehbücher von Ihnen.

    Es grüßt Sie
    Karla M. Wehrle

  • #118

    Simone H. (Donnerstag, 14 März 2019 14:01)

    Lieber Holger,

    ich lese gerade deinen neuen Roman und bin mal wieder schrill begeistert. Bei den vielen Bekloppten um mich herum würde es mir sicher manchmal helfen, wenn ich auf das "Kompendium sinnloser Sätze" von Dan B. Tucker zurückgreifen könnte. Ich denke, es schreit nach einer Neuauflage. Kannst du da vielleicht weiterhelfen?

    Fragt mit lieben Grüßen, Simone

  • #117

    Sascha Kruse (Dienstag, 05 März 2019 19:13)

    Moin Herr Schmidt,
    so.. habe noch Winterpause und komme jetzt endlich einmal dazu Ihnen zu schreiben. Ich hatte mir das 2.te Buch von Lost in Fuseta gleich am Erscheinungstag geholt und war wieder sehr begeistert. Das erste Buch der Leander Lost Reihe fiel mir in meinem Portugal-Urlaub in Lagos in die Hände.. dementsprechend habe ich mich sehr über die Story im 2.ten Buch gefreut die ja direkt in Lagos spielt. Leander Lost ist ja ein Grenzgänger.. genauso wie ich es bin , Vater Portugiese, Mama Deutsche und so pendele ich quasi auch immer zwischen beiden Welten. Ich selbst arbeite übrigens seit über 12 Jahren als selbstständiger Golfballtaucher , vielleicht können Sie ja in einem der nächsten Lost in Fuseta Romanen einen Golfballtaucher einbauen, wäre ja mal was.. Besuchen Sie mich doch gerne auf meiner Website unter www.golfballcomeback.de . Freue mich schon sehr auf die kommende Weiße Fracht. Ihnen wünsche ich weiterhin alles gute und sende beste Grüße aus Südholstein
    Sascha Kruse

  • #116

    Urte Langer (Freitag, 14 Dezember 2018 14:46)

    Sehr plastisch, amüsant und erfrischend! Zufällig kam ich dann noch auf die Seite "lieber Roman oder Drehbuch?". Seither grübel ich, ob ich nicht doch das Drehbuch zum Roman adaptiere :-).
    Herzlichen Dank für die Antworten auf die Fragen, die hatte.

  • #115

    Steffi Wildenhain (Sonntag, 09 Dezember 2018 18:42)

    Wie schön, wenn sich zufällig(?) eine Seite wie diese hier öffnet! Hilfreich, humorvoll, selbstironisch.... Vielen Dank, Herr Schmidt!

  • #114

    Sabine Ollech-Zietelmann (Samstag, 08 Dezember 2018 15:41)

    Lieber Herr Schmidt,
    ich organisiere seit vielen Jahren Urlaube für zwei unserer Freunde, meinen Mann und mich. Anfang dieses Jahres las ich „Lost in Fuseta“, und zwar den ersten Teil und war fasziniert und beeindruckt von Ihrer Beschreibung der Landschaft und Ihrer spürbaren Liebe zu den dort lebenden Menschen. Ich war sofort fest entschlossen, im nächsten Jahr genau dorthin zu fahren. Ich konnte meine drei Reisegefährten schnell überzeugen, indem ich einfach Ihren Roman weitergab.
    Wir werden nun Ende April 2019 in Fuseta Urlaub machen. Ich will dem hinzufügen, dass ich auch die Story spannend und interessant fand und selbstverständlich auch den zweiten Band verschlungen habe. Aber trotzdem ich wirklich sehr viele Bücher gelesen habe, hat mich noch keines so ultimativ und alternativlos „verleitet“, schnellstmöglich den Ort einer Geschichte entdecken und erleben zu wollen. Vielen Dank dafür!

    Herzliche Grüße
    Sabine Ollech-Zietelmann

  • #113

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 08 Dezember 2018 12:35)

    Hallo Matthias,

    da Ihre Fragen sehr wahrscheinlich auch andere Leser interessieren, die sich hierher verirren, werde ich den Beitrag „Wie verkaufe ich ein Drehbuch“ um die von Ihnen angesprochenen Aspekte erweitern.
    Schauen Sie doch über Weihnachten dort wieder vorbei – vorher komme ich leider nicht dazu.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #112

    Matthias (Donnerstag, 06 Dezember 2018 17:28)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    eine Frage, weil Sie bereits so schön schreiben, dass man bei Produktionsfirmen zu 80 % übers Ohr gehauen wird: Wieviel Honorar kann man üblicherweise für ein Exposé verlangen? Kein fertiges Drehbuch, sondern nur eine ausformulierte Skizze für ein Buch, dass jemand anders schreiben würde.

    Und: Kann man, falls man bei Zusage das Drehbuch doch selbst schreiben möchte, einen Vorschuss verlangen, oder wird ein fertiges Drehbuch erwartet? Man weiß, und die anderen auch nicht, ja wirklich nicht, ob man es kann.

    Freue mich über eine kurze Rückmeldung.

    Beste Grüße, tolle Seite!
    Matthias

  • #111

    Katharina Ursula Möller (Montag, 26 November 2018 22:59)

    Heute wird in der Süddeutschen Zeitung "Aspergers Kinder -- Die Geburt des Autismus im ,Dritten Reich'" von Edith Sheffer besprochen. Das dürfte Sie interessieren, da Ihr Held am Asperger-Syndrom leidet: Hans Asperger (gestorben 1981), nach dem diese Form des Autismus benannt wurde, war Kinderarzt an der Uniklinik in Wien und eine seiner "Tätigkeiten" in den 40er-Jahren war die Überweisung von "automatenhaft Schwachsinnigen" an die sog. Heilanstalt "Am Spiegelgrund", eine Euthanasie-Anstalt, in der mehr als 700 Kinder getötet wurden.
    Freundlich grüßt
    Katharina Ursula Möller
    Oestreichstraße 11
    36137 Bimbach

  • #110

    Hardy Schulte (Montag, 05 November 2018 19:09)

    Hallo nach Asperg , wir wohnen in Ludwigsburg
    Heute haben wir Fuseta zum 3. Mal besucht und sind durch die Rio Formosa gewandert
    Lieben Dank für Ihre Bücher, ein Genuss

  • #109

    Agnes (Montag, 08 Oktober 2018 19:11)

    Hallo Gil Ribeiro:)
    habe heute nichts anderes denken können, da ich in Fuseta mit den Kommissaren unterwegs war. Bin sehr froh, dass das Buch wunderbar vorgelesen wird und ich dadurch wenigstens nicht verhungert bin und Wäsche waschen konnte.
    Ich teile ihre Einschätzung über die Möglichkeiten der afrikanischen Aktivisten.
    Herrn Lost würde ich gerne persönlich begegnen, einem Menschen vor dessen Lügen, ich mich nicht in acht nehmen müsste.
    Bin sehr gespannt wie es mit allen weiter geht.
    Herzliche Grüße
    Agnes

  • #108

    Holger Karsten Schmidt (Freitag, 05 Oktober 2018 12:19)

    Lieber Lukas,

    da mit der Publizierung des Interviews jedem Leser der "eigene Blick" auf die Geschichte offen steht, kann theoretisch auch jeder diese realen - bisher nicht erzählten - Fakten für ein eigenes Exposé nutzen, das dann durch Ihres (welches den Interviewlesern nicht bekannt ist) nicht verhindert werden kann; nur, weil Sie beide identisches, neues "Quellenmaterial" nutzen.
    Ideal wäre daher für Sie, das Exposé VOR Publikation des Interviews an eine Produktionsfirma oder einen Sender zu verkaufen.

    Falls Sie weitere Fragen haben, möchte ich Sie bitten, den direkt Mailkontakt mit mir zu suchen (Impressum), damit hier das Wesen eines Gästebuches erhalten bleibt.

    Danke & Grüße,

    H. Schmidt