Kommentare: 337
  • #337

    Anja (Freitag, 05 März 2021)

    Hallo Herr Schmidt,
    ich bin per Zufall bei einer Suche nach einem Urlaub in Portugal auf Ihren damals 1. Roman gestoßen und es hat mich fast vom Hocker gehauen, dass es über "unser" Fuzeta ein Buch gibt! Und beim Lesen Ihrer Vita mußten wir wieder staunen und fragten uns, ob wir uns damals im Sommer `89 wohl über den Weg gelaufen sind? Vielleicht auf dem Weg zur Sandinsel mit einem damals noch total einfachen Boot, unbedacht und mit ein paar groben Holzbrettern als Bänke. Oder auf dem Campismo municipal, total einfach, Duschen nur mit kaltem Wasser, der Eingang 1989 noch in Richtung Hafen gelegen. Als wir das 1. Mal kamen, wurde uns als Preis pro Übernachtung für unsere Zelt umgerechnet 2,50 DM genannt und die Frau, die vor uns eingecheckt hat, hat sich dann beschwert, dass sie aber seit dem letzten Jahr um das Doppelte aufgeschlagen hätten!!!
    Oder auch beim Essen auf der anderen Straßenseite, wir haben ihn nur den "Schweizer" genannt. Eine geniale Fischsuppe, nach der man eigentlich satt war, gab es für 1DM...und dann natürlich noch ein Brandy Mel.
    Supergut und unvergleichlich günstig war auch das Essen im "Skandinavia" mit den netten Wirtsleuten, die gut deutsch sprachen und zum Nachtisch die leckere Torta de Nata, von der Tochter gemacht, servierten...Hach ja, Fuzeta war einfach toll, auch am Abend auf dem kleinen Dorfplatz mit den Cafes mit einem Eis in der Hand und dem Sonnenbrand am Allerwertesten vom Nacktsonnenbaden auf der Ilha, war ja sowas von einsam da, da war FKK schon fast ein Muss! Die Alten beim Schneckenpulen und auch sonst von jung bis alt noch am späten Abend das ganze Dorf auf den Beinen. Und dann am Morgen eine Torrada und Galao im Cafe zum Frühstück, kurz einen Blick auf die "Bild" im Kiosk am Dorfplatz, von Handy und Internet waren wir noch Lichtjahre entfernt. Also auf zum Geldholen im Correio- Postamt gegenüber des Campingplatzes, an den schlacksigen Postbeamten kann ich mich noch gut erinnern, es dauerte ja alles ewig... Das Highlight war mal ein Fußballspiel auf dem Feld neben dem Campismo, die Angestellten der Lokale haben da gegeneinander gespielt und plötzlich gab es eine fulminante Schlägerei, das war Unterhaltung schlechthin.
    Aber wehe, wenn man wie wir Fuzeta A und Fuzeta B verwechselt hatte und den schweren Interrail- Rucksack den ganzen Weg zum Campismo wieder zurückschleppen musste, weil an diesem Tag kein Zug mehr fuhr... Aber nichtsdestotrotz haben wir sehr gerne mehrere Urlaube in unserem geliebten Fuzeta verbracht und waren zuletzt mit unserem Sohn da, allerdings mit dem Mietwagen und in der Nähe in einem Hotel wohnend. Wir sind auch wieder mit der Fähre auf die Sandbank übergesetzt, wo man die vergangenen Jahre übrigens immer am besten sehen konnte: die Fähren sind immer wieder ein Stückchen größer geworden, auch ein Dach kam mal dazu...vielleicht sind wir ja mal gemeinsam auf die Sandbank getuckert, das Motorengeräusch habe ich heute noch in den Ohren. Aber sonst hat sich so viel gar nicht verändert.
    Ich habe hier gerade gelesen, dass die Geschichte verfilmt wird und bin ein wenig ambivalent, einerseits klasse und ich freue mich auf den Film, andererseits befürchte ich, dass unser beschauliches, gemütliches, ursprüngliches Fuzeta perdu sein wird...
    Ganz liebe Grüße vom Bodensee,
    Anja mit Anhang

  • #336

    Volker Holzheimer (Donnerstag, 25 Februar 2021 17:38)

    Lieber Herr Schmidt,
    es hat mir ausnehmend gut gefallen, dass Sie mit „Martha und Tommy“ einmal andere Wege beschritten haben, sich dennoch aber selbst treu geblieben sind. Nicht umsonst wollen Sie auf Ihrer Homepage ja irgendwann dem Verhältnis Protagonist / Antagonist einen eigenen Artikel widmen. Ihre Drehbücher entwickeln ihre Dramatik immer aus sehr krassen Gegensätzen, wobei Sie sich ja auch der Charakterisierung des Gegenparts immer mit höchster Aufmerksamkeit zuwenden (… was wär Mörder auf Amrum ohne Roeland?). Das klappt ja in den Western - verwandten Plots ziemlich einfach, aber in Charakterstudien wohl eher schwer. Von daher fand ich es sehr gelungen, wie Sie die für Sie typischen knackigen Gegensätze hier auf die abstrakte Ebene „Weich“ und „Hart“ verschoben haben. Die weiche Martha, der harte Tommy, die Musik und der Kampfsport. Harte Gegensätze, die auch dieser Geschichte eine große Kraft und Dramatik geben. Mal ein ganz andere Geschichte, aber trotzdem ein typischer Schmidt. Sie hat bis zum Schluss gefesselt, ohne sentimental zu werden. Was natürlich auch an den Darstellern und der gelungenen Umsetzung lag. Aber das ist wieder eine andere Geschichte! Auch wenn die Quote nicht stimmte (in Corona-Zeiten wollen die Menschen zzt. einfach keine Probleme sehen): Hut ab vor Ihrem Mut, bekannt Pfade zu verlassen. Denn (Achtung jetzt kommt mal wieder eine Hollywood-Anekdote, aber keine Angst: kein Lubitsch und auch kein Wilder!) man möchte ja nicht wie Raoul Walsh enden. Über ihn wird nämlich kolportiert, dass er seine Drehbuch-Autoren immer wieder solange mit Änderungswünschen quälte, bis er schließlich zum Schluss konstatieren konnte: „Christ, it’s not bad - it reminds me of my last movie!“. In dem Sinne

    Schöne Grüße
    Volker Holzheimer

    P.S. Hat man als Autor eigentlich irgendeinen Einfluss auf die Besetzung, sprich schwebte Ihnen die große Senta Berger für die Rolle der Martha vor?

  • #335

    Úlli Schmid (Donnerstag, 25 Februar 2021 15:07)

    Hallo Herr Schmidt, ich habe in kürzester Zeit alle vier Bände Ihrer Portugal Krimis verschlungen. Spannend, klug, manchmal auch romantisch, appetitanregend und eine wunderbare, beeindruckende Botschaft zum Thema Andersartigkeit und Toleranz. Ich freue mich af Band 5.

  • #334

    Barbara Lewicki (Donnerstag, 25 Februar 2021 09:32)

    Hallo Herr Schmidt, ich lese gerade Band 4 von Leander Lost und muss das loswerden. In den letzten 2 Tagen habe ich so viel und so laut gelacht wie seit Monaten nicht mehr. Gestern kam mein Mann ganz besorgt ins Zimmer, weil er meine Lachattacke nicht einschätzen konnte. Die Dialoge mit Leander und der für mich so liebevolle, wertschätzende und unglaublich witzige Einblick in seine Denkweise ist unglaublich. Und ich vermute, ich lache zum großen Teil über die Denkart der Nichtasperger. Danke für diese tolle Reihe. Barbara Lewicki

  • #333

    Aprilscherz (Dienstag, 23 Februar 2021 01:44)

    Hallo Herr Schmidt,

    danke für die Leseprobe. Leider komme ich zurzeit nicht dazu, die Arbeit mag einfach nicht weniger werden. Und jetzt, da der Frühling Ernst macht, kann und will und muss man ja auch raus. Den Balkon schrubben und so.

    Apropos "Harter Brocken": was war eigentlich mit "Schandmaien" gemeint? Ich habe den Film vor einem halben Jahr gesehen, kann mich aber an nichts erinnern, was mit diesem alten Brauch zu tun haben könnte.

    neugierige Grüße
    Dirk

  • #332

    Aprilscherz (Dienstag, 23 Februar 2021 01:42)

    Crossover? Frau Schröder behüte uns! "Nord bei Nordwest" ist nicht irgendeine Krimiserie, sondern eine Welt für sich, die steht und fällt mit der Atmosphäre, die Stefan Hansen erschafft.
    hfg
    Dirk

  • #331

    Sabine Engelhardt (Donnerstag, 18 Februar 2021 23:41)

    Habe grade den Film Thommy und Martha gesehen. Tolle schauspielerische Leistung und Grundidee, aber ich reg mich furchtbar auf über den Unsinn. Würden sie tatsächlich den Jungen zurück zum Vater geben? Das ist krank. Das ist wirklich krank. Es gibt nichts was jemanden aus der Familie ausschließt, kein Alkoholismus, keine Schläge nichts...außer... Mord und Totschlag. Das muss irgendwie in den deutschen Genen stecken das man das Gegenteil für normal hält. Grüße Sabine

  • #330

    Scallywag (Donnerstag, 18 Februar 2021 13:39)

    Nord bei Nordwest hat im Gegensatz zu vielen anderen Serien das Potenzial zu einem Crossover, welches das Potenzial der Serie bei entsprechender Umsetzung zu Tage treten lassen würde. Neugierig? Mvh Scallywag

  • #329

    Friederike (Sonntag, 07 Februar 2021 22:09)

    Moin und boa noite Herr Schmidt,
    ich bin ebenso wie viele andere Fan Ihrer Lost-in-Fuseta-Krimis. Gerade gestern habe ich den vierten Band zu Ende gelesen und muss mich nun noch über ein Jahr vorfreuen bzw. gedulden auf den 5. Band. Ebenso gehört Fuseta seit 2017, seit Ihrem ersten Band, zu unseren Womo-Reisezielen in Portugal. Den ersten Band las ich während unseres Aufenthaltes dort. Dass nun in dem vierten Band "unser" Campingplatz in Fuseta zum Schluss im Zentrum der Geschichte steht, verwischt für mich einmal mehr die Grenze zwischen Krimi und unseren Aufenthalten in Fuseta. Vor einigen Jahren ging ein deutsches Paar zielstrebig auf die Bar Farol zu, um dort ein Foto zu machen. Selbstverständlich waren das auch Lost in Fuseta-Fans, mit denen wir dann noch gemeinsam einen Bica tranken und ein Foto mit Ihrem Buch auf dem Bar-Tresen machten. Manchmal frage ich mich, ob Sie denn bei Ihren Aufenthalten in Fuseta auf Graciana und Co treffen oder, ob ich sie dort vielleicht sehe. Es ist einfach wunderschön, mit Ihren Lost-Krimis vor Ort sein zu können, gerade jetzt in der Corona-Zeit. Wenn Corona es möglich macht, sind wir sicher im Frühjahr wieder in Fuseta.
    Eine Anmerkung zum vierten Band: es gibt einige Rechtschreib-/Inhaltsfehler: Auf S. 299 Mitte steht "Graciana" statt Soraia. S. 381 sind im zweiten Absatz 3 Rechtschreib-, Zeichenfehler. Irgendwo auf den Seiten dazwischen gab es an einer Stelle auch noch Fehler. Die finde ich aber nicht mehr.
    Liebe Grüße aus Bremen
    Friederike

  • #328

    Andreas (Samstag, 06 Februar 2021 17:08)

    Als Musiker suche ich mir Hörbücher für lange Flüge immer aufgrund der Sprecher aus. So bin ich ganz zufällig auf ihre Fuseta Bücher aufmerksam geworden.
    Ist denn außer Lost der Vorname Leander als "-ander(s)" so beabsichtigt? Ich mag an ihren Büchern die Seele, die Wärme und das Positive in den Beziehungen - der Andere wird angenommen. Ein schöner Gegensatz zu den düstren Nordkrimis, die natürlich auch ihren Reiz haben.
    Eine Verfilmung mit deutschen Schauspielern stelle ich mir allerdings sehr schwierig vor. Die allermeisten deutschen Schauspieler und die Art wie deutsche Filme gedreht werden finde ich persönlich furchtbar, sorry -nichts gegen ihre Drehbücher. Aber ich muss es mir ja nicht anschauen. Viel Erfolg weiterhin.

  • #327

    Holger Karsten Schmidt (Donnerstag, 04 Februar 2021 21:08)

    Lieber Herr Holzheimer,

    ganz herzlichen Dank für Ihre Zeilen – das ist ja ein richtiges, warmherziges Plädoyer.

    Dass Ihr Vater ein Kino besaß und Sie so praktisch mit Film aufgewachsen sind, muss für jeden Cineasten eine schöne Erinnerung an eine Kindheit sein, die er selbst nicht hatte.
    Und natürlich bleibe ich diesem Medium treu, in das ich mich irgendwann bis über beide Ohren verliebt habe.

    Niels Holle, der mich bei „Nord bei Nordwest“ wunderbar entlastet (wir wechseln uns da auch in Zukunft je nach individuellem Bedarf und Terminplanung ab), hat nur einen „Harten Brocken“ verfasst, und den übernächsten schreibe ich dann wieder.

    Nach „Martha & Tommy“ startet am 13.03. der Auftakt des Vierteilers „Die Toten von Marnow“. Und pünktlich zu Weihnachten kommt „Nord bei Nordwest – Ho-ho-ho!“

    Haben Sie einen schönen Abend,

    H. Schmidt

  • #326

    Hans Joachim Schmitz (Mittwoch, 03 Februar 2021 18:44)

    Hallo Herr Schmidt/Ribeiro,
    ein Blick auf Ihre Seite und in Ihr Gästebuch hat mich zweifach beruhigt. Einmal weil sich die Frage nach einem vierten Band mit Leander Lost geklärt hat (heute in unserer Buchhandlung bestellt), zum anderen, weil die Frage nach der Rua Virgílo Inglês Nr. 5 für uns beantwortet ist - es gibt reale und erfundene Schauplätze.
    Wir sind Ende September 2019 mit dem Wohnmobil über Porto in die Algarve gekommen, mit großer Neugier auf die Sandalgarve und Fuseta. Meine Frau hatte mir die drei Bände "Lost in Fuseta" ins Fahrzeug geschmuggelt, so dass ich reichlich Zeit hatte, mich mit dem Ort und den Protagonisten vertraut zu machen.
    Der im ersten Band erwähnte Campingplatz war Ende Oktober überfüllt und sehr eng, wir sind nach zwei Tagen auf den großen Parkplatz mit Blick auf die alte Rettungsstation gewechselt, wo Wohnmobile außerhalb der Saison von Graciana Rosado und ihren Kollegen toleriert werden. Wir haben den Ort und die Umgebung einschließlich der Insel Armona lieben gelernt, von Fuseta aus Ausflüge zu interessanten Plätzen gemacht wie z.B. Estói. Ein großes Vergnügen war es für uns, den Spuren der Hauptpersonen ihrer Fuseta-Romane zu folgen und die Lokalitäten zu entdecken.
    Unser großes Fotobuch enthält 12 Seiten über unseren Aufenthalt in Fuseta, und wenn es Sie nicht langweilt, zitiere ich aus diesem Teil: "Hier tummeln sich die Helden der Portugal-Krimis: Gleich um die Ecke von unserem Stellplatz die kleine Bar O'Farol, die Stammkneipe von Carlos Estevan. Der wohnt in der Rua Bombarda Nr. 6 in dem Haus mit der gelben Umrahmung der Tür, gegenüber dem kleinen Laden Loja Fresca. Er verkehrt auch in der wunderbaren Tapasbar, einer früheren Gezeitenmühle, in der wir später auch einen schönen Abend verbringen.
    Auf der Rückseite des Farol stehen die spitzen braunen Fischerhütten, sie stoßen direkt an den Campingplatz. Einzig das graue Haus mit der grünen Tür in der Rua Virgílo Inglês Nr. 5, in dem die Eltern der Schwestern Graciana und Soraia Rosado wohnen und das den gesellschaftlichen Mittelpunkt des Gässchens bildet, entspricht absolut nicht der Beschreibung in den Romanen."
    Das hat sich ja geklärt, und so freuen wir uns auf den Band 4 und im nächsten Jahr eine weitere Fortsetzung. Obregado dafür und Grüße aus der Rureifel.
    H.J. Schmitz

  • #325

    Volker Holzheimer (Mittwoch, 03 Februar 2021 17:43)

    Lieber Herr Schmidt,
    Ihr Erfolg als Romanautor, den ich ihnen von Herzen gönne, spiegelt sich neben den für sich sprechenden Verkaufszahlen ja mittlerweile auch in der Zahl der Einträge hier im Gästebuch wieder, die Ihnen - zurecht - „Blumen“ für Ihre Romane bringen. Fundierte Einträge zu Ihren Drehbüchern sind leider mittlerweile rar, da muss man leider länger suchen. Als ich am Ende der Alumni - Seite der Filmakademie Ba-Wü las, „Sollte sein nächstes Buch ein Bestseller werden, würde er das Drehbuchschreiben sofort an den Nagel hängen“ und darüber hinaus mir bekannt wurde, dass Sie nun auch beim „Harten Brocken“ das nächste Drehbuch an Ihren Kollegen Niels Holle abgegeben haben, macht man sich als Filmliebhaber doch langsam Sorgen. Ich habe deshalb gedacht, es wird an dieser Stelle mal wieder Zeit für ein paar „Blumen“ nicht nur von Holger Karsten Schmidts Lesern, sondern auch seinen Sehern…
    Ich selbst bin so ihr Alter, mein Vater hatte ein Kino. Das hat meine Jugend sehr geprägt, die Liebe zum Film bleibt das ganze Leben erhalten… Alle von ihnen geschriebenen Filme sind ein großes Vergnügen, ich habe sie fast alle gesehen. Hier die „Blumen“:

    - Alle ihrer Drehbücher verstoßen nicht gegen Billy Wilders Grundprinzip, dessen sich viele ihrer Drehbuchautoren - Kollegen des Öfteren Mal erinnern sollten: „Du sollst nicht langeweilen!“ Ein größeres Kompliment kann man eigentlich nicht machen.
    - Sie haben es an andere Stelle schon gesagt: Ihre Figuren sind wie Ihre Kinder. Sie behandeln Sie respektvoll! Dies hat bei mir enorme Auswirkungen auf die Identifikation mit dem Film / der Reihe als Ganzem. Bestes Beispiel: Wie Sie Henny Reents mit dem Ihr wirklich gebührenden Respekt aus NbNw verabschiedet haben, nötigt mir höchsten Respekt ab. Ich hab das schon an anderer Stelle (wen es interessiert: Bei tittelbach.tv, Kommentar zu Rezension von Rainer Tittelbach zu den Folgen NbNw 2021, leider mit copy and paste Fehler, der aus Anführungs - Fragezeichen gemacht hat. Bitte entschuldigen.)
    - Ihr Timing, den sich durch einen ruhigen Erzählfluss sich in Sicherheit wähnenden Zuschauer durch plötzliche und unerwartete Gewaltausbrüche aufzuschrecken und somit den maximalen Effekt zu erzielen, ist legendär. Unvergessen wie es die arme Barbara Rudnik im „Godfather“ der „Gewalt trifft auf Provinz“ - Drehbücher in „Mörder auf Amrum“ erwischt oder der gute Uwe Bohm in „Finnilein 2 „ einen Schuss in den Fuß abbekommt.
    - Wie schön sich der improvisierte Touch und die durchdachte Struktur der Scripte die Waage halten. Wie gut denken Sie den Anfang vom Ende her. Beispiel: Ein genialer Schachzug, Koops in der ersten Szene des „Harten Brocken 1“ als absolut schießuntüchtig einzuführen. Die Ernte kann jetzt immer am Ende eingefahren werden. Der Zuschauer weiß ja, Koops kann nicht schießen und braucht Hilfe. Das hat schon - die Älteren unter uns werden ihn noch kennen - bei Howard Hawks funktioniert und klappt auch in St. Andreasberg glänzend.
    - Und, last but noch least, ihr trockener, lakonischer Humor, manchmal etwas skurril, dennoch nie deplaziert: Das schöne Bingo - Duell zwischen Schönemann und Enskat in „Finnilein 1“, das unverzichtbare Halma-Spiel zwischen Koops und Heiner im “Schöckinger“, die umkippende Hausnummer im Harten Brocken 2, die der armen sympathischen Dame das Leben kostet oder in „NbNw - Der Anschlag“ (beste Szene des Films) das Innehalten von Hauke mitten in der Flucht, um sich nach der neuen Frisur von „Frau Laubenschläger“ zu erkundigen. Also bei solchen Szenen denke ich immer, schon dafür hat sich der ganze Film gelohnt.
    So, ich weiß, meine Zeilen sind für einen Eintrag in ein Gästebuch viel zu lang. Aber nach so vielen Blumen für den Romanautor, war es mal wieder Zeit für einen großen Strauß für den Drehbuchautor.

    Lieber Herr Schmidt, bei all Ihrem Erfolg als Romanautor, denken Sie an Ihre Wurzeln und bleiben Sie auch weiterhin den Filmfreunden gewogen! Bei allem Verständnis für die Vorteile des „unabhängigen“ Romanschreibens gegenüber den produktionstechnischen Zwängen im Film - Business: Es muss doch noch immer sehr erfüllend sein, seine selbst erdachten Figuren visualisiert vor sich sehen zu können - und das auch noch mit einem Millionenpublikum teilen zu dürfen. Also ich freue mich auf „Martha und Tommy“ am 24.02., Senta Berger in einem von Ihnen geschriebenen Film, das kann nur klappen.

    Herzliche Grüße

    Volker Holzheimer

    P.S. Sie haben den „Harten Brocken“ doch nicht komplett an Herrn Holle abgegeben? Man darf auf weitere Folgen auch von Ihnen hoffen? Und danke noch für das vorbildliche Gästebuch, indem Sie in einen so freundlichen und zugewandten Dialog mit ihrem Publikum treten.

  • #324

    Holger Karsten Schmidt (Montag, 01 Februar 2021 22:28)

    Guten Abend Ulrike,

    vielen Dank für Ihre Zeilen – seine Leserschaft zu berühren ist natürlich der Wunsch eines jeden Autoren. Um so schöner, wenn es denn hier und da gelingt.

    Auf Ihre Frage, ob man das Schreiben so lernen kann, dass bei den Lesern ein Film im Kopf abläuft, würde ich sagen: ja. Vieles beim Schreiben ist pures, erlernbares Handwerk. Erfordert aber auch, dass es immer wieder geübt wird.

    Ich nehme Ihren Gästebucheintrag zum Anlass, mir zu überlegen, ob ich – wenn ich dazu komme – einige Tipps zum Schreiben auf meiner Homepage hinterlasse, die etwas aussagekräftiger sind als meine paar Sätze hier an Sie.

    Es ist erstens nie verkehrt, über etwas zu schreiben, was einen selbst stark berührt. Etwas, wofür man brennt. Es ist zweitens immer gut zu analysieren, womit uns ein Buch, ein Plot, eine Figur gefangen nimmt. Ganz intuitiv: an welchem Punkt exakt beginnt bei Ihnen etwa der Film abzulaufen? Welche Sätze erzeugen diese Bilder? Wie sind sie aufgebaut, aus welcher Perspektive werden sie erzählt usw.
    Drittens: ich schreibe so, dass auch in meinem Kopf ein Film abzulaufen beginnt. Vielleicht sehen wir, Sie beim Lesen, ich beim Schreiben, einen ähnlichen. Wäre ja schön.

    Nächtliche Grüße,

    H. Schmidt

  • #323

    Ulrike (Montag, 01 Februar 2021 16:56)

    Hallo Herr Schmidt / Ribeiro,

    ich habe keine Ahnung, wie Sie es machen (oder doch - das Motto Ihrer Internetpräsenz gibt ja einen Hinweis). Auf jeden Fall schaffen Sie es, mich mit Ihren Leander-Lost-Geschichten zu berühren - in meinem Kopf läuft beim Lesen Ihrer Beschreibungen fast automatisch ein packender Film ab. Ich spüre die Hitze, stehe wie Leander Lost am Pool, während er Insekten aus dem Wasser fischt. Aber ich will Sie nicht langweilen mit Lobhudeleien. Nur fragen, ob und wie man diese Art zu schreiben lernen kann??? Und: Ich freue mich riesig, dass Lost in Fuseta jetzt ja wohl verfilmt wird - toi, toi, toi für die Dreharbeiten!
    Danke und herzliche Grüße, Ulrike

  • #322

    Holger Karsten Schmidt (Mittwoch, 27 Januar 2021 11:10)

    Hallo Herr Außem,

    auf die Virgílio Inglês bin ich auf der Suche nach einem Straßennamen gekommen, der ebenso griffig wie melodisch erscheint, wie eine schöne Kindheitserinnerung. Und nahe am Kanal und den Salinen sollte das Haus liegen.
    Da ich nicht (mehr) vor Ort war, als es diesbezüglich an die Details ging, habe ich die Hausnummer frei gewählt. Es gibt in den Geschichten reale und erfundene Schauplätze.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

    PS: Nein, 2022 war kein Schreibfehler :-)

  • #321

    P.Fischer (Mittwoch, 27 Januar 2021 09:34)

    Sehr geehrter Herr Ribeiro (Schmidt),
    bitte, bitte mehr von Leander Lost & Co.
    Habe die drei Bände fast fast auf "ex" gelesen! Man kann sie nur schwer wieder aus der Hand legen, wenn man mal angelesen hat. Geniale Figuren, einschließlich der Schnösel Duarte, der sich immer blamiert oder, bildlich gesprochen, "selbst ins Knie schießt". Oder die beiden Stoffel aus Deutschland, M&M. Was hab ich gelacht!
    Ich hoffe, wenn ich heute Abend den "Schwarzen August" anfange und wahrscheinlich spätestens übermorgen durch habe, dass es in nicht all zu ferner Zukunft weitergeht....?!
    Hoffnungsvolle Grüße
    Peter Fischer
    P.S.: Ah, ich las gerade weiter unten, dass es im Frühjahr 2022 weitergehen soll.

  • #320

    Martin Außem (Dienstag, 26 Januar 2021 00:02)

    Hallo Herr Schmidt,

    vielen Dank für die tollen Romane rund um Leander Lost, deren Lektüre immer mit vielen Urlaubserinnerungen verbunden sind. Ich freue mich schon auf Band 5 und hoffe, dass dieser wie versprochen im Frühjahr 2022 erscheinen wird. (Vielleicht war das ja ein Schreibfehler und Sie meinten 2021)...
    Eins beschäftigt mich dann doch: Wie kamen Sie zu der Adresse Virgílio Inglês 5? Bei meinem letzten Fuseta-Besuch befand sich dort nur ein unscheinbares Gebäude, das keinem Wohnhaus glich.

    Viele Grüße,
    Martin Außem

  • #319

    Jürgen Jakob (Dienstag, 19 Januar 2021 10:32)

    Herzlichen Dank für die tollen spannende, intelligenten und nie langweiligen Erzählungen aus Fuseta...Mögen Ihnen noch viele Geschichten dazu einfallen...Sie sind ein sehr guter Geschichtenerzähler, das ist nur wenigen gegeben...

    Schön von Ihnen zu lesen....

    Liebe Grüße
    Jürgen Jakob

  • #318

    Holger Karsten Schmidt (Dienstag, 12 Januar 2021 18:32)

    Guten Abend Frau Schneider,

    haben Sie vielen Dank für den Hinweis mit dem Honig - war mir bisher nicht bekannt.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #317

    Ingrid Schneider (Dienstag, 12 Januar 2021 11:55)

    Hallo Herr Schmidt,
    wussten Sie, dass es vom Erdbeerbaum nicht nur den Medronhoschnaps, sondern auch Honig gibt? Er hat einen unvergleichlichen Geschmack, mit einer leicht bitteren Note. Wir haben schon zweimal eine Lieferung bestellt. Am liebsten esse ich ihn unter Ziegenfrischkäse. Zu beziehen über Monte Forca , betrieben von dem deutschen Auswandererpaar Isa und Vin, die findet man leicht im Netz.

  • #316

    Susanne (Sonntag, 10 Januar 2021 20:26)

    Seit dem ersten Band bin ich erklärter Fan von Leander Lost und warte schon gespannt, wie es mit ihm und So weiter geht. Wir sind in der Vergangenheit oft an der Algarve unterwegs gewesen und schwelgen beim Lesen in Erinnerungen.
    Liebe Grüsse aus Hannover

  • #315

    Michele (Samstag, 09 Januar 2021 18:24)

    Vielen Dank für die Inspiration.

    Dank Ihrer spannenden Krimis der "Lost in Fuseta" Reihe und toller Beschreibung der Orte habe ich im Oktober 2020 die Chance (eine vorher gebuchte Reise musste umgebucht werden) genutzt eine Woche an der Algarve zu verbringen.
    Wir wohnten in Olhao, haben Fuseta, Tavira und die Inseln der Ria Formosa besucht. Ich habe dank Ihrer Beschreibungen vieles wieder gefunden, tolle Menschen getroffen und bleibende Eindrücke gewonnen...

    Sobald es wieder möglich ist, werden wir nochmals nach Fuseta und Umgebung reisen.

    Darauf und weitere Romane mit Leander Lost freue ich mich.

    Viele Grüße aus Berlin von Michele

  • #314

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 09 Januar 2021 12:27)

    Liebe Nico,

    danke für die Blumen. Da viele noch Henny Reents vermissen, war es für Jana Klinge sicher nicht einfach, aber mir gefällt sie sehr gut. Die nächsten beiden Folgen sind von meinem Kollegen Niels Holle - und schön geworden. Viel Spaß beim Schauen!
    Schöne Grüße,

    Holger

  • #313

    Nicola Zimmermann (Freitag, 08 Januar 2021 10:49)

    Hallo Holger,
    Schöne Story mal wieder beim neuen "Nord bei Nordwest" Krimi! Wie findest Du die neue Hauptdarstellerin? Ich jedenfalls freu mich auf die nächsten Folgen!
    Liebe Grüsse, Nico

  • #312

    Aprilscherz (Donnerstag, 07 Januar 2021 01:50)

    Hallo Herr Schmidt,

    was man in Ihrem Gästebuch so alles zu lesen kriegt... Wollen Sie "Fischkopp" nicht auf die Sprünge helfen?

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, wieder eine Weile die Klappe uz halten, wenigstens bis zu den "Marnow"-Filmen. Aber: Stephanie und ich haben uns gestern den "Anschlag" angeschaut. Zitat: "Der Schnidt wird immer besser!" Ich glaube, sie meint das ernst. Denken Sie bloß nicht darüber nach, den Stab endgültig an den Kollegen Holle abzugeben!

    Das ist nicht abwertend gemeint, "Frau Irmler" war klasse. Ich habe ja auch wenig bis gar keine Ahnung, wie viel Drehbuch in so einem Film steckt. Das einzige Stückchen Drehbuch, das ich kenne, ist das, mit dem zurzeit Ihr Blog anfängt.

    Gerade höre ich aus dem Wohnzimmer: Twitter hat angefangen, Tweets von Donald Trump zu löschen - höchste Zeit! Die Frau, die im Kapitol angeschossen wurde, ist tot.

    Zurück zum Thema: ich würde gern das eine oder andere Ihrer Drehbücher lesen. Meine Adresse haben Sie; wenn Sie mailen wollen, rufen Sie an - Stephanie ist zuhause.

    Herzliche Grüße, bei dieser Gelegenheit auch an IZ
    Dirk

  • #311

    Carmen (Dienstag, 05 Januar 2021 14:28)

    Ich bin einfach nur verliebt! Lost in Fuseta hat mich süchtig gemach. Ich bin total untröstlich, weil ich bereits alle gelesen habe und nun warten muss, ja wie lange denn, bloß nicht biss 2022, wie unten gelesen, das halte ich nicht aus. Sie müssen ein sehr glücklicher Mann sein, immer wieder zu erkennen, dass Sie rechtzeitig den richtigen Beruf gewählt haben. Gott sei Dank. Ihre Haupt-Protagonisten sind so speziell und dabei so köstlich menschlich, ich liebe sie alle vier, Leander, Graciana, Carlos und Soraia. Natürlich auch die speziellen Kollegen und Gracianas Eltern.... was gibt es noch zu sagen, ich war noch nie in Portugal, jetzt möchte ich das Lost Paradies gerne kennenlernen. ES ist schön, dass es Sie gibt und dass Sie schreiben. Herzlichen Dank.
    Carmen aus Frankfurt.

  • #310

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 02 Januar 2021 18:26)

    Guten Abend Helga,

    der fünfte "Lost in Fuseta" erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2022.
    Ihnen auch ein gutes und schönes neues Jahr,

    H. Schmidt

  • #309

    Helga (Samstag, 02 Januar 2021 15:59)

    Hallo Herr Schmidt,
    dank Ihrer Lost in Fuseta Bücher konnte ich während des Lockdowns nach Portugal in die Algarve "reisen" und jetzt schon wieder mit Band 4. Ich sehe alles vor mir, auch das Azur des Himmels und die Hitze des Sommers - beides fehlt mir hier sehr ! Ich war vor 58 ! Jahren mehrere Wochen in Tavira, als noch kaum jemand nach Portugal reiste, und kann mir durch Ihre Bücher sehr gut vorstellen, wie es heute dort aussieht. Ich habe beschlossen, sobald es wieder möglich ist, dorthin zu reisen in die Vergangenheit und Gegenwart und nochmal einzutauchen in das portugiesische Leben. Wird es weitere Lost Bücher geben ?
    Ein gutes Neues Jahr, es grüßt Sie
    Helga

  • #308

    Fischkopp (Dienstag, 29 Dezember 2020 22:46)

    Moin,
    diese Seite habe ich zufällig gerade entdeckt - gefällt mir. Die Lost-Bücher kenne ich nur als Hörbücher, ich denke aber, dass es inhaltlich keine grossen Unterschiede gibt. Zufällig habe ich zur Zeit den USB-Stick mit den vier Bänden im Wohnmobil eingesteckt und höre während der Fahrten gerade den dritten Band. (Zum wiederholten Mal - macht aber gar nichts.)
    Was mich manchmal etwas stört, ist die mangelhafte Lektorats-Arbeit. Nur ein Beispiel: im ersten Band hat der Lieferwagen der Wasser-Mafia dasselbe Kennzeichen wie der Privatwagen der ermordeten Polizistin im zweiten. Portugal gilt zwar als armes Land, aber es gibt doh genügend Kennzeichen, um die Autos voneinander unterscheiden zu können.
    So in dieser Grössenordnung gibt es leider viele kleine Logikfehler - die wahrscheinlich den meisten Lesern/Hörern gar nicht auffallen. Generell mag ich diese Reihe sehr, so wie ich Portugal sehr mag.
    Machen Sie weiter so!


  • #307

    Birte (Donnerstag, 24 Dezember 2020 22:51)

    Hallo Herr Schmidt,
    Bitte schreiben Sie eine Fortsetzung von „Lost in Fuseta“!
    Ihre Idee, einen Krimi in Portugal, seiner Kultur und Abgrenzung gegenüber typisch Deutschem (Handtuch auf Barhocker) und dann auch noch aus der Sicht eines Aspergers zu schreiben, ist schon genial. Zusammen mit Ihrer Empathie, ein bißchen Ironie und fundiertem Knowhow sowie den kleinen Seitenhieben auf spanische Hybris, personifiziert durch Ihren Charakter Miguel Duarte, lesen sich Ihre Lost-Bücher einfach wunderbar.
    Kleine Anekdote dazu:
    Ich war mal in einem portugiesischen Ort in einem kleinen Restaurant, als spanische Touristen reinkamen. Die fragten, ob es Hühnchen gäbe, also „Pollo“.
    Ja, das gab es. Heißt auf Portugiesisch eben „Frango“, wie auf der Speisekarte ausgewiesen. Mit meinem Wörterbuch konnte ich das zwar rausfinden, die Spanier hatten aber keins dabei. Also verließen sie - hühnerlos - das Restaurant.

  • #306

    Aprilscherz (Montag, 21 Dezember 2020 01:28)

    Hallo Birgit,

    in Berlin war ich mal eine Woche lang, das war eine Klassenfahrt im Juni 1982... Ich finde, Sie haben "Fuseta" auf den Punkt gebracht, und will nur hinzufügen: die anderen Schmidt-Dörfer sind es auch wert, dass man mal vorbeischaut.

    Hallo Herr Schmidt,

    mal wieder schön dick aufgetragen, Ihr neuer "Harter Brocken", wir hatten richtig Spaß! Die Mafiosi werden durch die gioccolata gezogen, das Dorf verteidigt seinen Polizeiposten - herrlich!

    Stephanie liest hier mit, mag aber nicht schreiben, weil ich das angeblich besser kann. Ihre Version der Szene in "Weiße Fracht" geht etwa so: Carlos sitzt nicht scheinbar dösend um die Ecke, sondern zwei Schritte von Manz und Lost entfernt in sein Smartphone vertieft - und hat eine Übersetzungs-App laufen...

    Und was wümscht man dieses Jahr? Ein besinnliches Fest eher nicht, das wird es ohnehin. So wünsche ich einfach leckere Feiertage!

    Grüße aus der Küche
    Dirk

  • #305

    Susanne Wallitzer (Sonntag, 20 Dezember 2020 08:46)

    Hallo Herr Schmidt und auch allen Lesern,
    Nach der begeisterten Empfehlung einer lieben Freundin, die mir erst inhaltlich von den Leander Lost Krimis erzählte, war ich ja echt von den Socken als ich hörte,dass die Serie in Fuzeta spielt.
    Haben wir doch 2001 und 2002 für mehrere Monate dort gewohnt.
    Elternzeit mit Tochter … Auszeit von Beruf und Trott…es war herrlich und herzlich!
    Viel Boule wurde gespielt!
    Ihre besondere Geschichte mit besonderen Menschen macht mir Freude und
    weckt gerade viele Erinnerungen, dafür bin ich dankbar!
    Wahrscheinlich gibt es unendlich viele Ideen, wer denn nun Leander Lost darstellen könnte.
    Gerne möchte ich den wunderbaren Schauspieler FLORIAN BARTHOLOMÄI vorschlagen!
    Er hat sich unwiderruflich in mein Herz und Hirn katapultiert …
    Interessant ist ja auch zu recherchieren wen sich andere so vorstellen, deshalb habe ich jetzt mal meinen „Senf“ dazu gegeben!
    Ich bin sehr gespannt wer es letztendlich sein wird!
    (Frank Koops/ Aljoscha Stadelmann bestens besetzt in Harter Brocken)

    Unsere Tochter ist jetzt 22 Jahre alt und ich werde mit ihr
    Fuzeta und den herrlichen Alentejo mal wieder bereisen– nun immer mit Leander Lost an der Seite!
    Herzlichen Dank und eine geruhsame Weihnachtszeit und das beste für das kommende Jahr!
    Susanne Wallitzer

  • #304

    Holger Karsten Schmidt (Dienstag, 15 Dezember 2020 23:17)

    Guten Abend Peter,

    das haben Sie gut beobachtet. Natürlich könnte ich jetzt von Intuition anfangen oder Carlos' bisher unentdeckte Sprachbegabung bemühen, aber die Wahrheit ist: ich habe diese Szene geschrieben und mich selbst über Carlos' Reaktion freut. Und dann fiel mir ein, was Ihnen auffiel: das geht gar nicht. Er kann ja gar kein Deutsch. Die Szene funktioniert nicht!
    Ich ließ die Szene so. Meine Lektorin las das Manuskript und fand die Szene klasse. Und ich sagte: schön, aber wir können Sie nicht behalten. Denn Carlos versteht kein Deutsch. Es wäre also unlogisch, die Szene so zu lassen. Wir müssen sie streichen.
    Nun ja, meine Lektorin überzeugte mich, dass das nur ganz wenigen Lesern auffiele (das stimmt) und der Gewinn für das Buch (und die Figur von Carlos Esteves!) durch diese Szene das Manko eines Logikfehlers bei weitem aufwiege (das zu beurteilen bleibt der Leserschaft vorbehalten).

    Viel Spaß mit Lost Nr. 4 und schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #303

    Birgit Heintz (Dienstag, 15 Dezember 2020 22:35)

    Lieber Holger Karsten Schmidt,
    ... auch das Gästebuch liest sich ein wenig "wie ein Krimi" und gibt den Anschein, als stünde eine Verfilmung an - ???
    Und "Dirk" - ist das Dirk Fehrecke aus Berlin??? Wir waren Anfang der 80er Jahre zusammen auf einer kleinen privaten Schauspielschule in Köln... Aber wir wissen ja, die Welt ist ein Dorf, und Fusseta offenbar ein großes Welt-Dorf, das einer eingeschworenen Leserfamilie auf sehr liebenswerte Weise in sehnsuchtsvoll südlicher Ferne von Zeit zu Zeit eine zweite Heimat ist... Sehr herzliche Grüße und beste Wünsche für das Filmprojekt!!! Birgit Heintz

  • #302

    Peter (Samstag, 12 Dezember 2020 17:56)

    Im Sommer dieses Jahres habe ich "Lost in Fuseta" gefunden und das Buch am Guincho-Strand bei Lissabon verschlungen. Gestern habe ich den dritten Band beendet und heute bereits den 4. gekauft, um ihn über für die Weihnachtstage zu lesen. Und das, obwohl ich meine, dass es eine unlogische Stelle bei der Beschreibung gab, als Carlos dem Kollegen Manz einen Zahn ausschlägt, weil dieser sich im Gespräch mit Lost diesem gegenüber fies und herablassend verhält. Die Personen sind mir zwischenzeitlich vertraut (und, was die Hauptakteure angeht, "lieb geworden"). Mir ist bis dahin nicht aufgefallen, dass Carlos die deutsche Sprache versteht...die Reaktion in dieser Situation setzt das allerdings voraus. Gibt´s es hierfür eine nachvollziehbare Erklärung? (oder sehe ich das falsch?)
    Ich freue mich "trotzdem" schon auf die Lektüre des nächsten Bands
    viele Grüße, schöne Weihnachtstage
    Peter

  • #301

    Michael F. Burkert (Donnerstag, 10 Dezember 2020 14:53)

    Guten Tag,
    die Leander Lost Serie ist großartig. Ein toller Humor in einer spannenden Story. Bitte sorgen Sie dafür - soweit möglich - dass eine mögliche Verfilmung mit Sorgfalt umgesetzt wird. Das können wirklich gute Filme werden.
    Mit Spannung warten wir auf die nächsten Teile !!!
    Beste Grüße

  • #300

    Nacho (Dienstag, 01 Dezember 2020 15:27)

    Hallo Herr Schmidt,
    wie Sie habe ich mich nur ein paar Jahre später (2004) dutch einen Zufall in die Sandalgarve mit Tavira/Santa Luzia/ Fuseta usw. verliebt. Eigentlich wollten wir nur mit dem Auto von Jerez/Spanien nach Lissabon ( Wegen der Fußball-EM). Aber kurz nachdem wir den Grenzfluss zwischen Spanien und Portugal überquert hatten und von der A22 den Atlantik und das unvergleichliche Azur uns magisch angezogen hatte, nahmen wir die nächste Autobahnausfahrt - Tavira. Seitdem war ich jetzt schon 9 mal dort - das 10 mal wäre Dieses Jahr im Juni gewesen - aber wegen Corona wurden die Flüge leider gestrichen! Gott sei Dank schenkte mir dann meine Schwester (war mit uns 2016 im Urlaub in Santa Luzia u. Fuseta) einen Lost in Fuseta Band - hatte diesen in 2 Tagen gelesen und musste mir dann sofort noch die anderen Bücher Lost in Fuseta besorgen. Bisher hatte mich noch nie eine Buchreihe so gefesselt! Freue mich jetzt schon auf das 5 Buch - Lost in Fuseta und den nächsten Urlaub in Quintamar Santa Luzia.

    Vielen Dank dafür das ich der Corona Zeit mehrere Stunden durch das abtauchen in der Lost in Fuseta Reihe entkommen konnte und durch die Tagträume der Sandalgarve ganz nah sein durfte!

    Vielen Dank ihr Fan

    Nacho

  • #299

    Marlies (Montag, 30 November 2020 21:55)

    Hallo Herr Schmidt,
    im März diesen Jahres habe ich per Zufall Lost in Fuseta entdeckt, - über den Namen stolpernd.
    Die Ost-Algarve ist einfach der Hammer (seit 10 Jahren immer wieder Urlaubsziel) und es ist „heimelig“, über Straßen und Brücken zu lesen, die schon die eigenen Füße berührt haben...
    Ich wünsche mir, dass bald der Frühling kommt (nicht nur wegen Corona), weil ich mir SEHNLICHST den fünften Band Hern Losts herbeisehne!!!!
    Grund ist folgender: ich habe gerade alle vier Bücher zum vierten Mal hintereinander gelesen, - ob es bis zum Erscheinen der Fortsetzung ein fünftes Mal geben wird ... es könnte passieren!!!
    Ein großes Lob für Schreibstil, Beobachtungsgabe, Situationskomik und Lebens/Weltweisheiten.

    DANKE

    Marlies

  • #298

    Diana (Montag, 30 November 2020 17:00)

    Hallo Herr Schmidt,
    ich bin schon etwas älter und habe erst als Erwachsene das Asperger diagnostiziert bekommen. Was mich immer so irritiert an Leander ist, dass er agiert, wie ihn sich die Neurotypischen vorstellen. Aber vielleicht muss das so sein, damit ihn sich die anderen vorstellen können, indem er in deren bestehendes Bild passt. Ich weiß nicht mehr, in welchem Teil der Serie er auf die ebenfalls autistische Frau stößt. Das hat mir nicht so gut gefallen, denn bei Frauen ist das sogenannte Syndrom viel variabler. Frauen merkt man das als neurotypischer Mensch oft gar nicht an. Wir sind ein klein wenig jenseits der Klischees. Werden vielleicht als eigenartig oder sogar, man höre und staune, extrovertiert wahrgenommen. Oft auch als unterkühlt. Wenn ich zum Beispiel irgendetwas gut kann, dann Stimmungen in den Mienen anderer lesen. ;-) Weil es wichtig ist. Das gibt Leitlinie für sogenanntes angemessenes soziales Verhalten.
    Mir ist schon klar, dass der Humor der Krimireihe durch die Bedienung des Klischees entsteht. (Ich mache das selbst bei meinem Schreiber-Hobby ja auch, aber ohne Asperger)
    Und grundsätzlich gefallen mir die Bücher auch sehr. Ich merke beim Lesen, dass sie die Figuren wirklich mögen und sich viel Mühe mit ihnen geben. Was ich auch sehr schätze, ist Ihr Schreibstil, dem man anmerkt, dass Sie Drehbücher schreiben. So witzig detailliert in bspw. der Kleidung und Mimik der Betroffenen. Das macht schon viel Spaß.
    Grüße
    Diana

  • #297

    Ulla Gölles (Dienstag, 24 November 2020 10:48)

    Lieber Herr Schmidt, erstmal danke für eine der besten Krimi-Reihen ever. Es ist alles da, was man braucht, Intellekt, Einfühlungsvermögen, Spannung, Lokalkolorit (habe 1 Jahr in Portugal gearbeitet an der Algarve) und immer wieder Leander. Ich liebe es wie Sie diesen Menschen beschreiben und ganz ehrlich, ich bin schon manchmal nachdenklich geworden, wie er die Welt sieht. Am liebsten würde ich einen echten Leander kennen...! Aber ich liebe auch das ganze Team um ihn herum, "seine" Soraia, aber auch Carlos und alle und überhaupt. Aber, was ich ganz wichtig finde, zwei Dinge. 1. Ich bin eine begeisterte Hörbuch-Hörerin, weil viel und lange zu Fuß unterwegs. Und Andreas Pietschmann liest Ihre Geschichte einfach unglaublich perfekt. Ich habe schon Hörbücher unterbrochen, weil ich den Vorleser nicht ertragen habe, aber Herr Pietschmann krönt die Geschichte sogar noch, er liest grandios! 2. Bitte nicht verfilmen, wenn es nicht sein muss. Ich glaube nicht, dass man diese besonderen Charaktere entsprechend besetzen kann und beim Lesen darf man seiner Phantasie einfach freien Lauf lassen.... (Duarte.... hehehe...!) Ich bleibe einer Ihrer größten Fans, alles Gute und liebe Grüße!

  • #296

    Katrin Kirchner (Sonntag, 22 November 2020 15:52)

    Hallo, Herr Schmidt, bin jetzt erst auf Leander Lost aufmerksam geworden und habe in den letzten zwei Tagen den ersten Band verschlungen und bin jetzt beim zweiten Band. Hinzufügen möchte ich, dass ich seit etwa 10 Jahren mit einer jungen Portugiesin befreundet bin. Schon nach dem ersten Band dachte ich immer wieder: Ach so. Ja, klar. Ich verstehe Teresa jetzt sehr viel besser. Was mich aber endgültig dazu gebracht hat, Ihnen zu schreiben, war Ihre Einlassung, dass sie nicht schnell genug wieder zu ihren Protagonisten Graciana, Carlos, Leander und Soraia zurückkehren konnten, so sehr waren sie ihnen ans Herz gewachsen. Genau das habe ich auch beim Schreiben erlebt und es war die reinste Wonne. Vielen Dank für Leander und alle anderen. Freundliche Grüße Katrin Kirchner

  • #295

    Petra Jirsak (Sonntag, 22 November 2020 10:02)

    Hallo Herr Schmidt,

    gerade habe ich den 4. Teil von Lost in Fuseta verschlungen. Seit genau 30 Jahren ist die Ost -Algarve meine zweite Heimat, seit dem ich Anfang der 90er ein paar Jahre dort gelebt habe. Aus beruflichen Gründen bin ich zwar nach Deutschland zurück gekehrt, verbringe aber so viel Zeit wie möglich in Portugal, in den letzten fünf Jahren vorwiegend in der Umgebung von Fuseta. Wenn ich in die Welt Ihrer Lost-Krimis eintauche, kann ich so ziemlich jede Strecke in Gedanken mit fahren, in vielen der Lokale, die eine Rolle spielen, habe ich schon gesessen, kann die besondere Atmosphäre spüren, den Geschmack der Spezialitäten auf der Zunge zergehen lassen. Gerade jetzt im grauen Deutschland-November war dieser 4. Band für mich eine wunderbare kleine Flucht in die Welt unter dem azurblauen Himmel. Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich! Liebe Grüße aus dem Münsterland, Petra Jirsak

  • #294

    claudio53 (Sonntag, 22 November 2020 05:22)

    Sehr geehrter (Lieber) Holger Karsten
    vor allem verzeihen Sie bitte, meine schlechte Deutsch. Ich bin Italiener auch wenn ein Teil meiner Zeit in Berlin verbringe. Nach Empfehlung einer Freund habe ich Ihre Movie "Nebel im August" mir gekuckt. (ich glaube der ScriptWriter ist der echte Schöpfer eines Filmes)! Ihre Drehbuch war bestürzend. Niemals habe ich einen Film aus einem Buch so berührend. Normalerweiser mag ich nicht die Filmen die aus einem Roman gedrehet sind. Sie nützen fast immer ein Sprechen aus der Literatur und sehr selten das Sprechen des Cinematography. Aber der war (zusammen mit Call me by your name) einer der wenigen die Meisterwerk sind!
    BRAVO UND GRAZIE

  • #293

    ben hansen jazzmusiker. (Donnerstag, 19 November 2020 12:10)

    vielen dank für
    leander lost.
    habe mit viel freude
    u.genuss gelesen.
    grüsse ben hansen

  • #292

    Hansruedi Hürbin (Sonntag, 15 November 2020 16:41)

    Hallo Herr Schmidt,
    Bin auf die Fuseta-Bänder gestossen, und dies mit grossem Vergnügen. dieses Vergnügen möchte ich auch meiner Frau weiterteilen aber Sie spricht nur Französisch. Kénnen Sie mir sagen ob Ihre Bücher in Französisch übersetzt werden. Freue mich auf Ihre Rückmeldung sowie auf die weiteren Folgen.
    Beste Grüsse an ihnen und haben Sie sorg.

    H. Hürbin

  • #291

    Rainer (Donnerstag, 12 November 2020 09:20)

    Wie alle anderen Lost-Bände lese ich Schwarzer August mit großem Vergnügen. Auf Seite 102 bin ich allerdings als botanisch interessierter Mensch über eine Ungenauigkeit gestolpert, die Leander Lost so bestimmt nicht passieren würde. Das Mädchen Almonda, das Leander bemitleidet, ist nicht nach einer Nuss benannt, denn eine Mandel ist keine, sondern ein Kern einer Steinfrucht. Dieser kleine Unterschied wäre ihm bestimmt wichtig. ;-)
    Freue mich schon auf den 5. Band!

  • #290

    Michael Jülich (Mittwoch, 04 November 2020 13:16)

    Als Vielleser bedanke ich mich für die Zeit mit Lost, den anderen Personen und der super Landschaft . Beides,als Hörbuch und Buch, immer wieder zu schnell zu Ende. Bin gespannt auf 2021.
    Lg

  • #289

    Gerhard Lübbert (Freitag, 30 Oktober 2020 20:15)

    Bitte schreiben Sie weitere Bücher in der Reihe "Lost in Fuseta", diese Reihe hat absolutes Suchtpotenzial.
    Herzliche Grüße und bleiben Sie bitte gesund.
    Gerhard Lübbert

  • #288

    Frank (Freitag, 30 Oktober 2020 13:59)

    Hallo sie feiner Schreiberling.
    Wir kennen Fuseta von unseren Campingreisen mit unserem Bulli und haben dort ein paar tolle Tage verbracht. In ihren Erzählungen finden wir uns gern wieder. Besondere persönliche Live Musik Erinnerungen haben wir an die achteckige Holzkneipe gegenüber dem Anleger. Ihre Figuren versprühen Witz und Ironie, die trockenen Anspielungen der Hauptfiguren auf die Schrulligkeiten der anderen Figuren, ein Genuss! Wir lachen oft und gern mit ihren Geschichten der Lost Serie und freuen uns auf die Nächsten.
    Danke für diese kurzweilige Zerstreuung in dieser hektischen Welt.
    Bleiben sie gesund und kreativ
    Grüße Kathrin und Frank