Kommentare: 115
  • #115

    Urte Langer (Freitag, 14 Dezember 2018 14:46)

    Sehr plastisch, amüsant und erfrischend! Zufällig kam ich dann noch auf die Seite "lieber Roman oder Drehbuch?". Seither grübel ich, ob ich nicht doch das Drehbuch zum Roman adaptiere :-).
    Herzlichen Dank für die Antworten auf die Fragen, die hatte.

  • #114

    Steffi Wildenhain (Sonntag, 09 Dezember 2018 18:42)

    Wie schön, wenn sich zufällig(?) eine Seite wie diese hier öffnet! Hilfreich, humorvoll, selbstironisch.... Vielen Dank, Herr Schmidt!

  • #113

    Sabine Ollech-Zietelmann (Samstag, 08 Dezember 2018 15:41)

    Lieber Herr Schmidt,
    ich organisiere seit vielen Jahren Urlaube für zwei unserer Freunde, meinen Mann und mich. Anfang dieses Jahres las ich „Lost in Fuseta“, und zwar den ersten Teil und war fasziniert und beeindruckt von Ihrer Beschreibung der Landschaft und Ihrer spürbaren Liebe zu den dort lebenden Menschen. Ich war sofort fest entschlossen, im nächsten Jahr genau dorthin zu fahren. Ich konnte meine drei Reisegefährten schnell überzeugen, indem ich einfach Ihren Roman weitergab.
    Wir werden nun Ende April 2019 in Fuseta Urlaub machen. Ich will dem hinzufügen, dass ich auch die Story spannend und interessant fand und selbstverständlich auch den zweiten Band verschlungen habe. Aber trotzdem ich wirklich sehr viele Bücher gelesen habe, hat mich noch keines so ultimativ und alternativlos „verleitet“, schnellstmöglich den Ort einer Geschichte entdecken und erleben zu wollen. Vielen Dank dafür!

    Herzliche Grüße
    Sabine Ollech-Zietelmann

  • #112

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 08 Dezember 2018 12:35)

    Hallo Matthias,

    da Ihre Fragen sehr wahrscheinlich auch andere Leser interessieren, die sich hierher verirren, werde ich den Beitrag „Wie verkaufe ich ein Drehbuch“ um die von Ihnen angesprochenen Aspekte erweitern.
    Schauen Sie doch über Weihnachten dort wieder vorbei – vorher komme ich leider nicht dazu.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #111

    Matthias (Donnerstag, 06 Dezember 2018 17:28)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    eine Frage, weil Sie bereits so schön schreiben, dass man bei Produktionsfirmen zu 80 % übers Ohr gehauen wird: Wieviel Honorar kann man üblicherweise für ein Exposé verlangen? Kein fertiges Drehbuch, sondern nur eine ausformulierte Skizze für ein Buch, dass jemand anders schreiben würde.

    Und: Kann man, falls man bei Zusage das Drehbuch doch selbst schreiben möchte, einen Vorschuss verlangen, oder wird ein fertiges Drehbuch erwartet? Man weiß, und die anderen auch nicht, ja wirklich nicht, ob man es kann.

    Freue mich über eine kurze Rückmeldung.

    Beste Grüße, tolle Seite!
    Matthias

  • #110

    Katharina Ursula Möller (Montag, 26 November 2018 22:59)

    Heute wird in der Süddeutschen Zeitung "Aspergers Kinder -- Die Geburt des Autismus im ,Dritten Reich'" von Edith Sheffer besprochen. Das dürfte Sie interessieren, da Ihr Held am Asperger-Syndrom leidet: Hans Asperger (gestorben 1981), nach dem diese Form des Autismus benannt wurde, war Kinderarzt an der Uniklinik in Wien und eine seiner "Tätigkeiten" in den 40er-Jahren war die Überweisung von "automatenhaft Schwachsinnigen" an die sog. Heilanstalt "Am Spiegelgrund", eine Euthanasie-Anstalt, in der mehr als 700 Kinder getötet wurden.
    Freundlich grüßt
    Katharina Ursula Möller
    Oestreichstraße 11
    36137 Bimbach

  • #109

    Hardy Schulte (Montag, 05 November 2018 19:09)

    Hallo nach Asperg , wir wohnen in Ludwigsburg
    Heute haben wir Fuseta zum 3. Mal besucht und sind durch die Rio Formosa gewandert
    Lieben Dank für Ihre Bücher, ein Genuss

  • #108

    Agnes (Montag, 08 Oktober 2018 19:11)

    Hallo Gil Ribeiro:)
    habe heute nichts anderes denken können, da ich in Fuseta mit den Kommissaren unterwegs war. Bin sehr froh, dass das Buch wunderbar vorgelesen wird und ich dadurch wenigstens nicht verhungert bin und Wäsche waschen konnte.
    Ich teile ihre Einschätzung über die Möglichkeiten der afrikanischen Aktivisten.
    Herrn Lost würde ich gerne persönlich begegnen, einem Menschen vor dessen Lügen, ich mich nicht in acht nehmen müsste.
    Bin sehr gespannt wie es mit allen weiter geht.
    Herzliche Grüße
    Agnes

  • #107

    Holger Karsten Schmidt (Freitag, 05 Oktober 2018 12:19)

    Lieber Lukas,

    da mit der Publizierung des Interviews jedem Leser der "eigene Blick" auf die Geschichte offen steht, kann theoretisch auch jeder diese realen - bisher nicht erzählten - Fakten für ein eigenes Exposé nutzen, das dann durch Ihres (welches den Interviewlesern nicht bekannt ist) nicht verhindert werden kann; nur, weil Sie beide identisches, neues "Quellenmaterial" nutzen.
    Ideal wäre daher für Sie, das Exposé VOR Publikation des Interviews an eine Produktionsfirma oder einen Sender zu verkaufen.

    Falls Sie weitere Fragen haben, möchte ich Sie bitten, den direkt Mailkontakt mit mir zu suchen (Impressum), damit hier das Wesen eines Gästebuches erhalten bleibt.

    Danke & Grüße,

    H. Schmidt

  • #106

    Lukas Fr. (Donnerstag, 04 Oktober 2018 10:19)

    Lieber Herr Schmidt,

    herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Wäre vielleicht "der Trick", mit der Person zu vereinbaren, dass sie bezügl. eines Biopics nicht mit Produktionsfirmen spricht, da "meine eigene Sicht" auf die Geschichte nur so herausgefunden werden kann, oder eben anhand meines Interviews (das noch nicht publiziert wurde). Das ist etwa 7000 Zeichen lang und konzentriert sich auf diese noch unerzählte Geschichte der Person. Ich würde das Interview ausarbeiten und das Exposé schützen. Mit geht es vor allem darum, die Möglichkeit zu haben, die gesellschaftspolitische relevante Story in Zukunft verkaufen zu können, da ich mich nicht in der Lage sehe, ein GUTES Drehbuch zu schreiben und eher beratend zur Seite stehen könnte.

    Beste Grüße
    Lukas

  • #105

    Holger Karsten Schmidt (Mittwoch, 03 Oktober 2018 20:49)

    Lieber Lukas,

    danke für Ihre Zeilen.
    Anhand dessen, was Sie schreiben – nämlich die Idee für ein Drehbuch zu schützen -, kann ich Ihnen versichern, dass eine Idee in Deutschland juristisch nicht schützbar ist.
    Dem können Sie aber entgegenwirken, indem Sie Ihre „eigene Sicht“ in Form eines Exposés festhalten und wie in meinem Beitrag beschrieben schützen (lassen).

    Ein Ereignis der Zeitgeschichte lässt sich in unendlich vielen Variationen erzählen. Wenn Sie „Non-Fiction“ schützen möchten, müssen Sie zwangsläufig Ihre Variante schützen. Ob dieses durch ein publiziertes kurzes Interview zu leisten ist (das ich nicht kenne), kann ich nicht beurteilen.
    Das vermutlich größere Problem bei wahren Ereignissen liegt m. E. in den Persönlichkeitsrechten der real Beteiligten.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #104

    Lukas Fr. (Mittwoch, 03 Oktober 2018 14:27)

    Lieber Herr Schmidt,

    vielen Dank für Ihre spannende und informative Website. Ich hätte eine Frage: Es gibt ein kurzes Interview von mir mit einer sehr bekannten öffentlichen Person in Deutschland. Dass dieser Text geschützt ist, weiß ich als Autor. Jedoch frage ich mich jetzt, ob es möglich ist, anhand dieses Interviews, meine Idee für ein entsprechendes Drehbuch, einen Film - ein Biopic schützen zu lassen. Das Interview enthält sehr verkürzt die Themen und konkreten Personen, die für einen Film durch Dritte relevant wären. Auch habe ich bereits eine Liste mit den anderen Figuren und den Schauplätzen erstellt. Es gibt von meiner Seite aus zudem einen "anderen Blick" auf die Geschichte, auf den ein Dritter vielleicht nicht so schnell kommen würden. Dennoch frage ich mich, ob "eine notwendige Schöpfungshöhe" auch für Non-Fiction Geschichten angewandt werden kann, um sie zu schützen, da bei realen Person die Informationen ja zugänglich sind. Ich freue mich über eine Rückmeldung. Mit besten Grüßen, Lukas.

  • #103

    Zora (Dienstag, 02 Oktober 2018 16:46)

    Lieber Herr Schmidt,
    das Azur noch in den Augen und in der Seele, den Geschmack von Bacalhao a Bras noch auf der Zunge und die Meereswellen immer noch am Körper spürbar , habe ich zu Hause den zweiten Teil von Lost in Fuseta beendet.
    Vielen Dank dafür !! Geniale Geschichte, spannend dazu, interessante Charaktere und besonders Leander wächst mir ans Herz. Und jetzt ???!!!!
    Erfreut lese ich , dass es einen 3. Teil geben wird und fiebere schon darauf hin.
    Nachdem wir diesmal Fuseta besucht haben, wird der Krimi noch greifbarer, realistischer und wir sind immer an den beschriebenen Plätzen dabei. Und übrigens....es kann kein Zufall sein, dass sie in Asperg wohnen....Herzlichst Ihre Susanne

  • #102

    Holger Karsten Schmidt (Freitag, 28 September 2018 15:35)


    Liebe Frau Lembens-Dapper,

    es freut mich, dass die beiden Teile Ihnen so gut gefallen haben. Teil 3, an dem ich gerade arbeite, erscheint im April 2019.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #101

    Sabine Lembens-Dapper (Freitag, 28 September 2018 14:41)

    Lieber Herr Schmidt,
    Ihre beiden Lost-Krimis: kurz genial! Plastische Figuren, atmosphärisch dichte Schilderung des Landstrichs, raffinierte Geschichten, dazu ein eleganter Schreibstil - alles richtig gemacht :-)
    Nur eine Frage: Wird es einen Teil 3 geben und wann?
    Herzlichst
    SLD

  • #100

    Marianne Käser und Beat Witschi (Donnerstag, 20 September 2018 20:34)

    Hallo, wir haben Ihre beiden Lostbücher gelesen und sind soeben von unserer Portugal-Reise zurück gekehrt. Als wir den Ort Fuseta besuchten, waren wir begeistert wie schön es dort ist. Danke viel mal für den Tipp und die beiden tollen Romane! mar.bea@bluewin.ch

  • #99

    Susanne eltner (Dienstag, 28 August 2018 10:25)

    Lieber Herr Schmidt, ich bin Bibliothekarin, arbeite bei DER SPIEGEL. Ich habe mit mit meiner verstorben Mutter 10jahre lang urlaub in Almancil bei holländischen Freunden gemacht, 3x im Jahr und kenne die ganze Region. Ihr Buch lost in Fuseta hat mich total begeistert, vor allen Dingen weil ich eine längere Beziehung mit einem Asperger hatte. Super, wie sie das alles beschreiben. Habe mir gleich den zweiten Band gekauft.
    Toll, das es Menschen gibt die so schreiben wie sie!

    Danke

    Susanneeltner@yahoo.de

  • #98

    Siegbert Hufschmidt (Montag, 27 August 2018 17:54)

    Lieber Herr Schmidt, ich habe gerade die letzten Zeilen von "Lost in Fuseta" gelesen. Kurzweilig, spannend und informativ. Hat Spaß gemacht, ihren Krimi zu lesen.
    Mit der Story um die Firmen Eltsen und Adles im Kopf sprang mir die ARD-Nachricht "Streit um Grundwasser - Nestlé gräbt Vittel das Wasser ab" ins Auge.
    Es ist ja manchmal unglaublich, wie schnell offensichtlich die Realität die Story eines Krimis einholen kann.
    Und es zeigt, wie aktuell Ihr Krimi ist.
    Mit freundlichen Grüßen Siegbert Hufschmidt

  • #97

    Holger Karsten Schmidt (Sonntag, 12 August 2018 20:04)

    @ JNH,

    danke für Ihre Zeilen, ich musste sehr lachen. Nette Anekdote. Und ja, machen Sie bloß einen Riesenbogen um "Isenhart", sonst werden Sie ständig an diesen Abend (?) erinnert.

    Viel Erfolg bei Ihren Drehbuchplänen,

    H. Schmidt

  • #96

    JNH (Sonntag, 12 August 2018 02:24)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    danke, für ihre vernünftige Einschätzung bzgl. des deutschen Filmmarktes und dessen Umgang mit den Autoren. Es ist sicherlich nicht die weiseste Entscheidung, aber eines Tages ein Drehbuch woauchimmer einzureichen, mit der Aussicht auf... naja, zumindest keine Abweisung, würde mich kleinen, unbedeutenden Menschen doch immerhin mit Glück erfüllen.
    Ich habe keines ihrer Bücher gelesen, wollte mir aber mal Isenhart anschauen. Jedoch war dies auch das Lieblingsbuch eines ganz furchtbaren Dates, mit dem ich es mal zu tun hatte und sie wissen ja wie es läuft...
    Ansonsten wünsche ich ihnen noch einen schönen Tag.

  • #95

    Erika (Mittwoch, 08 August 2018 15:30)

    Lieber Herr Schmidt,
    Habe gerade den 2. Band von "Lost in Fuseta" in Fuseta gelesen und war wieder begeistert davon wie liebevoll Sie die Menschen und die Gegend beschreiben! Ein großes Lob von uns Fuseta-Liebhabern!
    Herzliche Grüße
    Erika

  • #94

    Sabine (Freitag, 06 Juli 2018)

    Lieber Herr Schmidt,

    habe gerade Ihr Buch
    ,,Lost in Fuseta" gelesen.
    Selten habe ich ein so
    berührendes und gleichzeitig
    spannendes Buch gelesen!
    Den nächsten Band hole ich
    mir morgen.

    Vielen lieben Dank
    Sabine


  • #93

    Angelika Nicol (Samstag, 16 Juni 2018 10:36)

    Lieber Herr Schmidt, lieber Gil,
    nach Lektüre der beiden Lost in Fuseta-Bände freue ich mich schon sehr sehr auf das, was Sie sich gerade für den dritten ausdenken. Als Mutter eines 19jährigen Asperger-Autisten, auch Krimi- und Portugalfan sowie leidenschaftliche Köchin, bin ich von Ihrer Warmherzigkeit, Genauigkeit, Originalität, Ihrer Schreibweise und Figurenentwicklung total hingerissen. Wie schön, dass Sie sich entschieden haben, Krimis wie diese zu schreiben.
    Ihr Senhor Léxico, Doutore Vogt, wohnt übrigens nur ein paar Dörfer weiter.
    Beste Grüße von der Nordsee
    Angelika Nicol

  • #92

    Grummelchen (Samstag, 02 Juni 2018 19:53)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    ich hoffe das es noch einmal neue folgen um Finn Zehender geben wird.Feiner schwarzer humor.Herrlich.
    MfG

  • #91

    Jorge (Sonntag, 06 Mai 2018 14:09)

    Grüezi Herr Schmidt
    Kompliment für die spannende Ausdinanderdetzung mit dem Asperger, der Geschichte Dos Santos und Sawimbi und deren Folgen, Fusetas samt Azur und der wunderbaren Literatur. Ja, jetzt heisst es wieder warten. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Danke und Gratulation zu den beiden Meisterwerken.

  • #90

    Urs Rösli (Freitag, 04 Mai 2018 12:12)

    Lieber Herr Schmidt

    Das habe ich jetzt davon: Ich habe den zweiten Band gierig, süchtig in fünf Tagen verschlungen!! Und jetzt heisst es wieder warten. Wobei, ich werde beide Bände dieses Jahr wieder lesen. Dann in meiner neuen Heimat Portugal. Ab 23. Mai!!

    Herzliche Gratulation und vielen Dank für den wunderbaren zweiten Band. Es gab Momente, da wurde ich zu Tränen gerührt und einmal wurde ich im Tram komisch angeschaut als ich laut herauslachte.

    Leander Lost ist eine so wunderbare Figur und mit wieviel Liebe sind die Menschen um ihn herum gezeichnet. Und die Spannung ist halt so gross, die Neugierde, wie es weiter geht, dass ich das Buch nicht auf die Seite legen konnte.

    Nochmals ein herzliches Dankeschön und alles Gute.

    Urs Rösli

  • #89

    Isolde Ihlein (Donnerstag, 03 Mai 2018 15:04)

    Hallo lieber Holger,

    ich habe am 12.04. gleich den 2. Band abgeholt und in deiner unmittelbaren Nähe fasziniert gelesen und jetzt vollendet. Einfach großartig!!!! Ich freue mich jetzt schon auf den 3. Band und nächstes Jahr geht unser Urlaub nach Portugal, es war zwar schon lange geplant aber nie umgesetzt, nun machen wir es wahr, danke für die Inspirationen!!!!!

    Liebe Grüße
    Isolde

  • #88

    Holger Karsten Schmidt (Samstag, 28 April 2018 17:30)

    Liebe Frau Veith,

    danke für Ihre Zeilen, und ein Lob einer Leserin, die mit mit Portugal und Autismus vertraut ist, freut mich besonders.

    Ich habe über Ihr – überhaupt nicht aufdringliches Anliegen - nachdenken müssen, da ich Ihre Beobachtung bezüglich einer mangelnden Repräsentation von autistischen Menschen in Filmen (Bücher kann ich schwer beurteilen) teile: Warum ist das so?
    Die Herstellung eines ganz normalen TV-Filmes kostet eine Menge Geld. Es wird bereits im Drehbuch durch den Produzenten und Redakteur des Auftrag gebenden Senders (und spätestens durch den Herstellungsleiter) akribisch darauf geachtet, dass dort nichts im Drehbuch drin ist, was nicht absolut dramaturgisch notwendig ist (in der Sprache der Produzenten: nichts, was meinen Gewinn schmälert).

    Der Dialog zwischen dem Produzenten und mir sähe daher ungefähr so aus:
    „Herr Schmidt, warum haben Sie unseren Hauptdarstellern einen autistischen Sohn ins Buch geschrieben?“
    „Weil es die Vielfalt des Lebens und unserer Gesellschaft abbildet.“
    „Hat es irgendeine Funktion, dass der Jugendliche Autist ist?“
    „Nein. Nur die, dass solche Familien völlig normal sind und eben vorkommen.“
    „Ein jugendlicher Edelkomparse mit Sprechrolle kostet mich 1.000 Euro pro Tag. Jetzt muss ich aber jemanden finden, der den Autismus auch glaubhaft rüberbringt, denn wenn der das nicht kann, und ein Edelkomparse kann das definitiv nicht, zerstört der jede Szene, in der er vorkommt, und das heißt, ich brauche einen richtigen Schauspieler, und da läuft nichts unter 3.000 Euro am Tag. Und das nur dafür, dass mein Autor die Vielfalt des Lebens abbilden will?“
    „Ja.“

    Ich glaube, und da liegen Sie schon richtig mit Ihrer Beobachtung, dass es bei der Darstellung autistischer Menschen stets darum geht, dass sie eine dramaturgische Bedeutung haben müssen, da sonst der „Aufwand“ nicht lohnt.
    Es ist in meinen Augen bezeichnend, dass der Film, in dem das nicht der Fall ist, ein Animationsfilm ist, in der die Darstellung eines Dinosauriers so viel kostet wie die einer Ameise oder eben eines Menschen.

    Ich denke, man kann Ihr Anliegen aber trotzdem beherzigen. Zunächst mal dann, wenn es um das Medium Roman geht, denn dort verursacht nichts und niemand Kosten.
    Und im Film, indem man der autistischen Figur eben doch eine dramaturgische Funktion gibt – was ich nicht weiter schlimm finde, denn im Film haben alle Figuren eine dramaturgische Funktion, und ein Autist würde dadurch kein „Exot“ sein.
    In diesem Sinn: danke für Ihre Anregung.

    Dass ich in Asperg wohne, ist Zufall.
    Aber wer weiß – vielleicht hat das eine Rolle gespielt, als ich in irgendeinem Teil meines Hinterkopfs auf Leander Lost getroffen bin.

    Herzliche Grüße,

    H. Schmidt

  • #87

    Michaela Veith (Mittwoch, 25 April 2018 11:55)

    Lieber Herr Schmidt,

    mit großem Vergnügen habe ich eben Ihr zweites Lost-Buch beendet. Ich lese häufig Kriminalromane und bin von Ihrer neuen Reihe sehr angetan. Sie schaffen es, typisch Portugiesisches einzuflechten ohne klischeehaft zu wirken. Das allein ist schon eine Leistung, wie eine Reihe von deutlich weniger gelungenen Romanen mit regionalem Hintergrund belegen. Am meisten hat mich aber die Figur Leander Lost überzeugt, dessen Schwierigkeiten, sich mit der neurotypischen Welt auseinander zu setzen, Sie einfühlsam wiedergeben.

    Als Mutter eines autistischen jungen Erwachsenen und als Frau eines Portugiesen kann ich beides, so denke ich, beurteilen. Aus meiner Sicht verbinden Sie kenntnisreiche Einfühlsamkeit mit guter Unterhaltung. Deshalb freue ich mich sehr auf Lost, Teil 3!

    Kleiner Wermutstropfen: Autisten erscheinen in Film oder Literatur immer als hochfunktionale Asperger (Big Bang Theory, The Good Doctor) oder als Idiot Savants (Rain Man). Die große Mehrheit der Menschen mit Autismus haben enorme Probleme, überhaupt einen Beruf ausüben zu können, so auch unser Sohn.

    Falls es sich einmal anbietet, würde ich mich daher sehr freuen, wenn in einem Ihrer (Dreh-)Bücher Menschen mit einer Behinderung einfach als selbstverständlichlicher Teil von Familien bzw. Geschichten vorkämen, ohne dass sie für die Dramaturgie wichtig wären. Dies ist mir bisher erst einmal in einem Film begegnet: Triff die Robinsons von Disney.

    Das sollte häufiger geschehen, um das Leben so bunt abzubilden, wie es ist. Sonst bleiben Familien wie meine in einer Exotenrolle.

    Ich hoffe, mit meinem Wunsch nicht aufdringlich zu sein und freue mich auf viele weitere Bücher von Ihnen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
    Michaela Veith

    PS:
    Dass Sie laut Klappentext in Asperg leben, ist ein Zufall?

  • #86

    Heike Bufler (Sonntag, 22 April 2018 20:29)

    Bin begeistert! Letztes Jahr hab ich in Arroteia den ersten Band gelesen. Fahre dieses Jahr wieder hin und werde vor Ort den 2. Band schmökern. Witzig wenn man die Orte kennt. Teile deine Ost-Algarve-Liebe und würde mich auch über einen 3. Band freuen

  • #85

    Susanne Thiele (Sonntag, 22 April 2018 13:04)

    Hallo Herr Schmidt,
    wie schon beim ersten Teil sitze ich nun, da ich "Spur der Schatten" ausgelesen habe erst mal da wie in einem Vakuum. Habe wieder jede Minute mit den "runden" Charakteren genossen, war gebannt von der Handlung und habe die Sonne Portugals beim Lesen quasi auf der Haut gespürt. Und diese Sprache: eine Wohltat! Egal ob Sie bildhaft die seelischen Untiefen Leaders ausleuchten oder ihn mit Blaulicht-Helm durch die Szene rasen lassen: ich als Leserin bin immer ganz nah dran und vermisse ihn, seine Kollegen und die liebenswert-schrulligen Portugiesen jetzt schon....bis zum nächsten Frühjahr. Einziges Trostpflaster: beim Lesen der nächsten skandinavischen oder englischen Krimis, die im Regal auf mich warten, werde ich nicht ständig den Duft von gebratenen Fleischklößchen oder Feigen im Speckmantel in der Nase haben. Ich muss dann vermutlich seltener zum Kühlschrank gehen... Liebe Grüße aus dem Lipperland, Susanne Thiele

  • #84

    Holger Karsten Schmidt (Sonntag, 15 April 2018 22:22)

    Lieber Herr Peppinghaus,

    herzlichen Dank für Ihre Zeilen – ich freue mich sehr, dass Ihnen der 2. Teil von „Lost“ so gut gefallen hat. Und ja, es geht weiter. Im Augenblick entwickle ich gerade den dritten Fall, der voraussichtlich im kommenden Frühjahr erscheinen wird.

    Und was das Autokennzeichen betrifft – Hut ab vor Ihrem Gedächtnis.
    Ich verwende gerne Daten wie Geburtstage von Freunden und Verwandten und baue diese ein. Das Kennzeichen ist so ein Tag, und die Buchstaben sind die Initialen einer mir nahestehenden Person.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #83

    Eberhard Peppinghaus (Sonntag, 15 April 2018 16:24)

    Hallo Herr Schmidt, Senhor Ribeiro,
    ich hatte den ersten Band "lost in Fuseta" gelesen und habe sehnsüchtig darauf gewartet, dass der 12.04.2018 kam (und mit dem Tag kam Leander Lost - das Buch hat jedenfalls nur einen Tag gehalten ;-)). Selten habe ich einen Krimi so toll gefunden. Neben dem "Fall" ist der Roman ein fantastischer Reiseführer, der die Mentalität der Portugiesen hervorragend darstellt und ein fast schon wissenschaftliches Werk, dass einem das Asperger-Syndrom nahe bringt. Viele Dank für diese beiden Romane. Es bleibt hoffentlich nicht bei den beiden Abenteuern.
    Eins ist mir aufgefallen: Das Kennzeichen des Wassertransporters aus dem ersten Band ist identisch mit dem Renault Clio, den Teresa im zweiten Band gefahren hat - war das das Kennzeichen, das auch Ihr Leihwagen hatte?
    Vielen Dank nochmal für diese Krimis aber auch genauso viel Dank für die Filme mit Hinnerk Schönemann oder Nord-Nord-Mord.

  • #82

    Jakob Geiger (Donnerstag, 15 März 2018 13:46)

    Guten Tag Herr Schmidt,
    ich habe gerade in der Mediathek der ARD Gladbeck gesehen. Solch einen mitreißenden, emotional berührenden Streifen habe ich im deutschen Fernsehen selten gesehen. Sie sind eine Inspiration!
    Der Film hat mich so gefesselt, dass ich nun schon zwei Tage nicht das tun konnte, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Danke für Ihre unfassbar gute Arbeit! Sie sind der Beweis, dass packende und mitreißende Stoffe aus Deutschland kommen können. Ehrlich, Gladbeck musste sich meiner Meinung nach noch nicht mal hinter HEAT verstecken!
    Faszinierte Grüße und Ihnen noch ganz viel Erfolg!
    Jakob Geiger

  • #81

    Ulla Rahns (Samstag, 03 März 2018 18:02)

    Hallo Herr Schmidt, Ende letzten Jahres habe ich Ihr Buch Lost in Fuseta erstmals gehört und Ende Januar ist unsere komplette Familie zum 90. Geburtstag meiner Mutter für zwei Wochen an die Ost- Algave (nach Olhao) gefahren und habe in diesem Urlaub das Buch nochmals gehört, während meine Mutter es gleichzeitig gelesen hat.
    Wir fahren seit ca. 30 Jahren an die Algarve - aber halt auf die andere Seite - und waren über die neuen Erlebnisse und Orte total begeistert. Man merkt, dass Sie die Gegend gut kennen und auch wunderbar die Erkenntnisse der Portugiesen über uns Deutsche weitergeben - alles stimmt (leider) . Auch die Restaurants, in denen Lost mit seinen Kollegen essen war, haben wir - rein zufällig - gefunden und waren begeistert.
    Ich freue mich schon auf Band 2 und wünsche mir, dass auch das Hörbuch gleichzeitig erscheint.
    Vielen Dank für die vielen neuen Eindrücke, die wir durch Sie erleben durften.


  • #80

    B. Menssen (Dienstag, 20 Februar 2018 16:41)

    Hallo Herr Schmidt, ich lese gerade Lost in Fuseta und bin begeistert! Vor allem der feinsinnige Humor macht mir total Spaß. Habe schon lange nicht mehr soviel gelacht. Bedaure jetzt schon, wenn ich das Buch durchgelesen habe.

  • #79

    I. Weingart (Freitag, 19 Januar 2018 22:18)

    Hallo Herr Schmidt,
    wir haben gerade Nord bei Nordwest - Waidmannsheil genossen. Vielen Dank für Polyergus rufescens aus Aschberg äh Asperg :D
    Viele Grüße aus Leipzig
    Ilka

  • #78

    Holger Karsten Schmidt (Freitag, 19 Januar 2018 17:38)

    Sehr geehrte Frau Engels,

    danke für Ihre Zeilen - da ich auf dem Romansektor selbst noch Novize bin, das Marketing für meine Romane von Kiepenheuer & Witsch übernommen wird und ich diesbezüglich alles andere meinem Literaturagenten überlasse, kann ich ihnen mit Tipps zur Vermarktung überhaupt nicht aushelfen.

    Außer vielleicht mit der Idee, sich ebenfalls von einer Agentur vertreten zu lassen - oder sich eine Kollegin zu suchen, die Selfpublishing betreibt. Selfpublisher kümmern sich ja selbst um alles, also auch um die Vermarktung ihrer Werke und haben da sicher auch wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie vielleicht gerne weitergeben.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #77

    Bernadette Lenzen (Freitag, 19 Januar 2018 15:08)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    heute bin ich auf Ihre Homepage gestoßen bei der Suche nach Informationen zur Vermarktung meiner Bücher. Es ist der Idealismus, der mich schreiben lässt, nicht die Idee eine zweite Joanne K. Rowling abzugeben. Aber es treibt mich die Idee vorwärts zu streben.
    Darf ich Ihnen vielleicht einmal Pressetexte zusenden und mir Tipps bei Ihnen holen?
    Es würde mich freuen, von Ihnen zu hören und zu lesen.
    Beste Grüße
    Jette Engels

  • #76

    Doge (Freitag, 19 Januar 2018 06:17)

    Lieber Herr Schmidt,

    Sie haben es geschafft. Ich hätte nie gedacht, dass ein Fernsehbeitrag es einmal schaffen könnte, mich GEGEN den Bergdoktor zu entscheiden zu lassen. Gestern Abend ist es passiert. Beides lief parallel um 20:15. Die bisherigen Folgen von Nord bei Nordwest haben mir so gut gefallen, dass ich Waidmannsheil dem Bergdoktor vorzog, obwohl dieser regelmäßig schon fest im Terminkalender steht und an sich nicht verpasst werden darf ;-)

    Es hat sich wieder gelohnt. Waidmannsheil empfand ich als höchst gelungene Mischung aus feinem Witz, Spannung, Situationskomik, Romantik, ganz lieb verpackte Eifersucht zwischen den beiden rothaarigen Damen, alles umwerfend gespielt und in Szene gesetzt. Einfach herrlich, wie auch kleine Geschichten am Rande eingespielt werden, wie das geschäftstüchtige Bestatterehepaar - ich habe mich auf dem Wohnzimmerboden gekugelt....

    Ich bin inzwischen echter Fan von Hinnerk Schönemann und dieser Serie - und freue mich sehr auf mehr davon. Für mich die perfekte Unterhaltung, die DVDs muss ich haben. Der Bergdoktor rutscht nun in die zweite Reihe und darf erst aus der Mediathek in mein Wohnzimmer schauen.

    Schöne Grüße und weiterhin so gute Ideen!
    Doge

  • #75

    Holger Karsten Schmidt (Montag, 15 Januar 2018 23:17)

    Sehr geehrter Ernesto Schmidt,

    das haben Sie fein beobachtet.
    Wolfgang Schorlau und ich kennen uns seit über 20 Jahren (er hat immer beim Kickern zu seinem Vorteil eingeworfen), und ich bin sehr beeindruckt davon, wie jemand mit rund 50 Jahren noch einmal von vorne beginnt und Autor wird.

    Da ich die Chance habe, necke ich gute Bekannte hin und wieder, indem ich sie namentlich in meine Drehbücher einbaue - so auch Wolfgang. Der hat sich dann freundschaftlich revanchiert und aus mir einen Versicherungsvertreter gemacht, und ich nun wiederum aus ihm eine profitorientierte Firma mit ökologischen Anstrich.
    Er war im Sommer hier und hat angedeutet, dass ich mich auf seinen nächsten Streich gefasst machen muss - ich hoffe, es kommen noch viele.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #74

    Ernesto Schmidt (Montag, 08 Januar 2018 10:15)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    Ihren Krimi „Lost in Fuseta“ erhielt ich geschenkt just nachdem ich „Fremde Wasser“ von Wolfgang Schorlau (2016) zum zweiten Mal gelesen hatte. Da hat mich Ihr impliziter Hinweis auf Seite 189 („Schorlau Ltd.“) geradezu elektrisiert. - Nach dem Überfliegen Ihres Gästebuches scheint es mir, ich sei der einzige, der diesen bemerkt hat. Danke, dass Sie dieses Thema erneut aufgeworfen haben! Ich werde nun auf www.schorlau.com weiterlesen.
    Mit freundlichem Gruss: Ernesto

  • #73

    Marc Biber (Sonntag, 31 Dezember 2017 08:40)

    Guten Morgen, Herr Schmidt,
    Ihr Buch unterscheidet sich wohltuend von anderen Krimis die in einer Urlaubsgegend stattfinden. "Lost in Fuseta" hat mit witzigen Dialogen, viel Menschlichkeit und einer super guten Geschichte die trüben und kühlen letzten Tage wohltuend durchleuchtet und mein Herz erwärmt. Boas entradas!

  • #72

    Carlotta (Sonntag, 26 November 2017 19:09)

    Guten Abend!
    Meine Schwester drückte mir vergangenes Wochenende das Buch in die Hand, nachdem ich laut nach gutem Lesestoff geschrien hatte.
    Heute habe ich den Sonntag Vormittag im Bett verbracht und Rotz und Wasser geheult vor Freude und Rührung über diese wunderbar erschaffenen Figuren. Ganz großes Kino!Ich bin total angefixt.
    DANKE!

  • #71

    Riemenschneider, Bernd (Dienstag, 21 November 2017 05:12)

    Soeben habe ich den Roman "Lost in Fuseta", den ein Extremasi, der täglich illegal aktuelle Hörbücher bei Youtube einstellt, begeistert angehört und sofort danach bei Amazon überschwänglich rezensiert. Wie kann sich ein "Normaler" nur dermaßen einfühlsam in die Charakterstruktur eines Aspergers hineinversetzen??? Wer Wilhelm Reichs <Charakteranalyse> intensiv studiert hat kann mit der Studie des Leander Lost jetzt -
    in Verbindung mit bei mir selber beobachteten Tendenzen - diese Eigenart verstehen und reichianisch ausgebildete Therapeuten, die hiervon Kenntnis erhalten haben jetzt die Möglichkeit, Asperger und Autismus als eindeutige neurotische Störungen zu begreifen, die prinzipiell mit den Mitteln der Körpertherapie behandelt werden können. Somit haben Sie mich nicht nur glänzend unterhalten sondern vielleicht sogar noch einen Beitrag zum medizinischen Fortschritt geleistet. Chapeau!

  • #70

    Edith Römgens (Donnerstag, 09 November 2017 22:01)

    Danke für dieses wunderbare Buch. Noch nie kamen mir bei einem Krimi die Tränen. Eine Liebeserklärung an ein Land. Bitte schreiben Sie weiter!

  • #69

    Dr. med. Cordula Sachse-Seeboth (Mittwoch, 18 Oktober 2017 23:53)

    Lieber Herr Schmidt,
    vielen Dank für die äußerst kurzweiligen Ausführungen und amüsanten Insidertipps.
    Eigentlich recherchierte ich zum Thema "Drehbuchschreiben". Ihre frische und lebendige Schreibweise weckt die Lust auf "Isenhart in Fuseta". Nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als in Ihren Romanen zu schmökern.
    Mit freundlichen kollegialen Grüßen
    Dr. med. Cordula Sachse-Seeboth

  • #68

    Bernadette Dauck (Freitag, 06 Oktober 2017 16:42)

    Hallo Herr Schmidt!
    Lese ich die Kommentare, so beziehen sie sich hauptsächlich auf die Algarve, auf die Menschen, die in dieser Region leben. Auch wir lieben die Algarve, haben dort gefunden, was Sie so vortrefflich beschreiben! Mein Mann und ich waren gerade auf Madeira, haben Ihr Buch verschlungen, ein fantastisches Buch! Für mich, für uns allerdings aus ganz anderen Gründen. Unser ältester Sohn ist Asperger - ich habe ein Buch darüber geschrieben - , und unser Sohn ist anders und ganz besonders! Wie oft habe ich in Ihrem Buch unseren Sohn entdeckt! Mittlerweile ist er 25 und schreibt seine Doktorarbeit in Mathematik in Cambridge, ja, er hat kein fotografisches Gedächtnis aber ebenfalls eine Inselbegabung. Sie haben Leander Lost so liebevoll gezeichnet! Und alleine schon der Name 'Lost', ja, die Menschen mit Asperger Syndrom sind oft ein wenig verloren, lost, in unserer Welt, die sie so ganz anders erleben und die sie oft nicht greifen und verstehen können. Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, hohe Werte, die gerade solche Menschen leben, die in unserer Gesellschaft ein Stück verloren gegangen sind. Die Menschen können nicht lügen, sie verstehen auch Ironie nicht und es stellt sich für mich oft die Frage, ob es nicht etwas ist, wo wir Nicht Asperger eine Menge lernen könnten. Und auch das zeigen Sie in Ihrem Buch. Ein Team entsteht, es wächst und Leander wird ein bedeutendes Mitglied, ein geschätztes Mitglied in diesem Team, so wunderbar! Vielen Dank!

  • #67

    Kerstin Groß (Sonntag, 01 Oktober 2017 15:28)

    Sehr geehrter Gil Ribeiro,
    komme gerade vom ersten Urlaub an der Algarve zurück - eine herrliche Zeit, nicht zuletzt dank Ihres Buches "Lost in Fuseta", was ich am Strand, beim Portweintrinken, abends auf der Terrasse gelesen habe und was mich gefesselt, glücklich und zum Lachen gebracht hat.
    Ein klein bisschen verliebt in Leander freue ich mich auf die Fortsetzung im März 2018!

  • #66

    Waltraud Marques Matos Pentieiro (Montag, 25 September 2017 15:29)

    Bom dia, Senhor Ribeiro!
    ich weiß natürlich, dass Sie Herr Schmidt sind, aber gerade legte ich "Lost in Fuseta"aus den Händen. Danke für dieses wunderbare Buch, dafür wie sie Portugal und die Menschen beschrieben haben. Also, Sie haben die Algarve beschrieben, ich habe zehn Jahre in der Sintra Gegend gelebt. Leider sah ich mich gezwungen, Portugal den Rücken zu kehren, aber es wurde zu meiner zweiten Heimat. Ich wurde in einem Dorf in Kärnten geboren und lebe jetzt schon fast wieder zwanzig Jahre in Wien, Na ja, das Leben hat sein eigenes Drehbuch.
    Falls Sie Ermunterung brauchen sollten - bitte schreiben Sie mehr über Leander Lost und die Menschen, die ihn erkannten und aufnahmen.
    Herzliche Grüße aus Wien - beijinhos
    Waltraud