Kommentare: 384
  • #384

    Cristina Mestre Rosa Pötters (Freitag, 16 April 2021 15:06)

    Óla Senhor Schmidt,
    die Lost-Reihe habe ich erst vor wenigen Wochen entdeckt und alle Bänder haben mir sehr gefallen. Mittlerweile habe ich Ihre Bücher so manchem (mancher) deutschen und portugiesischen Freund (Freundin) empfohlen. Und ich bin überzeugt, dass diese Krimi-Reihe 100%ig auch in Portugal Erfolg hätte. Daher hoffe ich, Sie finden bald einen portugiesischen Verlag, der diese Bücher veröffentlicht.
    Da ich eine in Deutschland lebende Portugiesin bin, finde ich Ihre Beschreibung der Menschen, der Landschaft und der Seele Portugals besonders treffend. Auch fädeln Sie immer wieder geschichtliches Wissen mit ein, welches hier in Deutschland oft nicht bekannt ist.
    Was mir aber am meisten gefällt, ist Ihre Beschreibung der Gedanken und Gefühle eines Menschen mit Asperger. Lost wird dadurch ein unheimlich liebenswerter Charakter, deren Handlungen man verstehen lernt. Ich freue mich schon jetzt, wie ein kleines Kind, auf den fünften Band.
    Beste Grüße
    PS.: Ich kann Ihnen auch den Alentejo sehr empfehlen. Vor allem die entlegenen von der Welt vergessenen Gebiete. Lost sollte da mal Urlaub machen.

  • #383

    Andrea Schleicher (Freitag, 16 April 2021 13:24)

    Lieber Herr Schmidt,
    ganz lieben Dank für die kurzweiligen Stunden, die mir Lost bereitet hat. Ich freue mich schon sehr auf den fünften Band!
    Herzliche Grüße
    Andrea Schleicher

  • #382

    Gisela Bremer-Reckmann (Freitag, 16 April 2021 13:11)

    Ich lese Ihre Lost-Krimireihe mit großem Vergnügen. Ist eine Verfilmung geplant? Würde mich sehr freuen.
    Eine begeisterte Leserin!

  • #381

    Cordula Nowak (Dienstag, 13 April 2021 16:36)

    Lieber Herr Schmidt, auch ich war als Hamburgerin und backpackerin in den 8oer-Jahren an der Algarve unterwegs. Und sogar auf derselben Bahnstrecke! Nach Leander Lost bin ich mittlerweile süchtig und kann es kaum beschreiben, wie gut mir die Darstellung der Charaktere, die Beschreibung der Gegend und des Familiensinns gefallen. Auch meine wenigen Portugiesisch-Kenntnisse konnte ich wieder einbringen. Obrigada!
    Mit freundlichen Grüßen, Cordula Nowak aus Hamburg

  • #380

    Christiane Klein (Sonntag, 11 April 2021 22:54)

    Hallo lieber Herr Schmidt,
    danke für die ganz aussergewöhnlichen Bücher , die mich fesseln, die Phantasie und das Lachen anregen. Sie sind ebenso bunt wie die Charaktere , die Strassen, das Leben dadrinnen und der schwarze Anzug und die fliegende Kravatte von Leander haben einen wunderbaren s/w Effekt.
    Ich lese sie alle gleich noch einmal und finde sicher noch Überraschungen...vielleicht lerne ich ja auch noch, nicht zu lügen.
    Danke danke
    Christiane Klein

  • #379

    Pott Cast NRW (Sonntag, 11 April 2021 13:23)

    Hallo lieber Herr Schmidt,

    Kompliment für Ihr Drehbuch für "Die Toten von Marnow"
    Darüber hinaus, finden wir die Besetzung spannend!

    Liebe Grüsse und bleiben Sie gesund!

    Lesley Higl und Dirk Hermann von Pott Cast NRW

    www.pottcast.nrw

  • #378

    Beate Halsig (Samstag, 10 April 2021 16:19)

    Hallo Herr Schmidt,
    Ich schreibe zum ersten Mal in ein Gästebuch...
    Ich muss es diesmal aber tun, denn die Bücher mit Leander Lost, Graciana und Carlos haben mich so gefesselt, das ich einfach DANKE sagen möchte! Ich habe schon zig Bücher gelesen, aber die Lost-Reihe ist absolut besonders. Wie auch schon meine Vorgänger hier geschrieben haben, fühlt man sich beim Lesen mittendrin, einfach toll! Ich freue mich schon riesig auf Band 5 und hoffe natürlich auf noch mehr Bände.
    Viele Grüße Beate Halsig

  • #377

    Heidi Sturm (Samstag, 10 April 2021 15:01)

    Hallo Herr Schmidt, auch ich bin ein großer Fan Ihrer Fuzeta Romane und freue mich schon auf das neue Buch. Mein Mann und ich fahren schon seit einigen Jahren nach Portugal und wir lieben die Ostalgarve und vor allem Fuseta. Irgendwann entdeckte ich ihre Leander-Lost-Romane und war sehr begeistert. Beim Lesen erkennt man viele Orte und Straßen, ja auch die Kneipen und Restaurants in Fuseta und es entsteht so ein vertrautes Gefühl. Wenn wir in Fuseta sind, haben wir oft das Gefühl, gleich jemandem aus ihren Romanen zu begegnen, also wundern würde es mich nicht �. Wenn ich einen neuen Roman von Ihnen anfange zu lesen, dann kann ich kaum aufhören, ich tauche gleich komplett in die Geschichte und die Umgebung ein und freue mich, alle alten Bekannten wieder zu treffen. Wenn sich dann die Geschichte dem Ende zuneigt, lese ich ganz langsam, weil ich schon traurig bin, dass das Buch zu Ende geht. Unser nächster Portugal-Urlaub ist für Oktober geplant, ich hoffe, dass ich die lange Zeit bis dahin mit ihrem neuesten Roman auf das Angenehmste überbrücken kann.
    Herzliche Grüsse
    Heidi Sturm

  • #376

    Holger Karsten Schmidt (Freitag, 09 April 2021 12:56)

    Hallo Frau Sima,

    es freut mich, dass die Reihe Ihnen so zusagt.
    Eine Übersicht der Bände finden Sie hier: https://www.holger-karsten-schmidt.de/roman/lost-in-fuseta-1-4/
    Ich plane nicht mehrere Bände im Voraus, sondern immer nur den nächsten, d. h. aktuell schreibe ich den fünften Band.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #375

    Inka Sima (Donnerstag, 08 April 2021 17:43)

    Hallo Herr Schmidt, ich bin von der Krimi-Reihe „Lost in Fuseta“ ganz begeistert. So manche Situation hat mir ein herzliches Lachen entlockt. Wieviele Bände gibt es denn z.Zt. davon? Und wieviele sind danach noch in Planung? Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich die Bücher verfilmt sehen möchte. Oft wird die Handlung der Filme dann so stark gekürzt, dass es die eigenen schönen Bilder, die man sich gemacht hat völlig zerstört. Andererseits habe ich die Reihe „Die Toten von Marnow“ gesehen, ohne das Buch gelesen zu haben und konnte einmal angefangen nicht mehr davon lassen. Gut dass es die Mediathek gibt. Das Warten auf die einzelnen Teile im Fernsehen hätte ich nicht ertragen. Machen Sie weiter so! Ich bin gespannt, was als Nächstes kommt! Viele Grüße, Inka Sima

  • #374

    Claudia Flesch (Montag, 05 April 2021 10:25)

    Ich bin beim Lesen von Schwarzer August über die Kneipe Primos de Caracois gestolpert. Primo ist der Cousin und nicht der Neffe, also Cousins der Schnecken wäre die korrekte Bezeichnung oder wenn es Neffen sein sollen, dann sobrinhos de Caracois.
    Diese Kleinigkeit ändert aber nichts daran, dass mir der Krimi gut gefällt.

    Freundliche Grüße
    Claudia Flesch

  • #373

    Ulrich Braun (Freitag, 02 April 2021 13:06)

    Hallo Herr Schmidt,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Eigentlich schade, damit entgeht den Portugiesen einiges. Die Art und Weise wie Sie die handelnden Personen und Geschehnisse beschreiben erzeugen Bilder im Kopf, zumal wir die Algarve häufiger bereist haben. Man ist mitten unter ihnen, mitten im Geschehen als wäre man dabei. Toll! Daraus eine Fernsehserie zu machen dürfte nicht einfach werden, denn zu oft werden ausländische Charaktere mit deutschen Schauspielern besetzt die einfach nicht passen. Lost zu besetzen ist eine Herausforderung,... Ich kenne nur einen der das vielleicht kann, zumal er schon jetzt einen ähnlichen Typ spielt. Benjamin Strecker in Soko Stuttgart. Aber das ist Ihre Sorge nicht meine. Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und eine baldige Rückkehr nach Fuseta.
    Viele Grüße
    Ulrich Braun

  • #372

    René Haas (Freitag, 02 April 2021 09:28)

    Hallo Herr Schmidt,

    Ihre Bücher von Lost, haben mir das Reisen zu Zeiten von Corona, zumindest im Kopf ermöglicht. vielen Dank dafür und auch wenn es noch fast ein Jahr dauert, freu ich mich bereits jetzt auf Band 5. und auch ev die Möglichkeit bald Portugal zu besuchen.

    Liebe Grüße aus Österreich
    René Haas

  • #371

    Holger Karsten Schmidt (Donnerstag, 25 März 2021 12:39)

    Hallo Herr Braun,

    die bislang einzige kritische Reaktion, die mir zu Ohren gekommen ist, war die eines deutschen Auswanderers, der meinte, es sei - anders als ich es darstelle - vernünftig bei Wassermangel die Golfanlagen zu wässern.
    Reaktionen von Portugiesen gibt es wenige - vielleicht auch, weil es die Romane nicht in Portugiesisch gibt.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #370

    Ulrich Braun (Mittwoch, 24 März 2021 16:32)

    Hallo Herr Schmidt,
    nur eine kurze Frage, gibt es eigentlich Reaktionen (Kritik) aus Portugal?
    Viele Grüße
    Ulrich

  • #369

    Oleksii Okhotiuk (Mittwoch, 24 März 2021 10:05)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    Ich würde mich bei Ihnen herzlich bedanken für alle wichtige Informationen, was Sie auf Ihrer Website in der Kategorie "Drehbuch" verfasst haben. Sie haben wahrscheinlich nicht nur mir, sondern auch vielen anderen damit sehr geholfen!

    Liebe Grüße,
    Oleksii Okhotiuk

  • #368

    Holger Karsten Schmidt (Dienstag, 23 März 2021 22:16)

    Guten Abend Frau Wenke,

    der nächste Roman wird der 5. Band von "Lost in Fuseta" sein und voraussichtlich im Frühjahr 2022 erscheinen.

    Schönen Abend,

    H. Schmidt

  • #367

    Holger Karsten Schmidt (Dienstag, 23 März 2021 22:14)

    Guten Abend Frau Schneider,

    ja, das ist korrekt.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #366

    Ingrid Schneider (Dienstag, 23 März 2021 21:49)

    Also, Mette Vogt kommt aus Schwerin und ist mit Ellings Tochter in die Schule gegangen. Korrekt?

  • #365

    Krimisüchtige (Samstag, 20 März 2021 07:47)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    Krimis zu lesen/ zu schauen ist meine Lieblingsbeschäftigung. Nur sind die deutschen Krimis (außer so manchem Tatort) oft "seicht" ... Aber dieser Mehrteiler "Die Toten von Marnow" ist einzigartig und fesselnd, von Sekunde zu Sekunde.

    Ich wollte nur kurz reinschauen, weil die Besetzung so brillant war, bin dann aber sofort hängengeblieben... Unglaublich... Und so ging es weiter...

    Vielen Dank für diesen Mehrteiler, hoffentlich gibt es bald weitere Filme in Ihrer Form/Qualität/Tiefgründigkeit

  • #364

    Volker Holzheimer (Freitag, 19 März 2021 15:55)

    Lieber Herr Schmidt,

    ja es gibt sie noch, die „Dinosaurier“, die der Allverfügbarkeit der Mediatheken widerstehen und - wie heißt es heute so schön – einer „linearen Ausstrahlung“ im Fernsehen folgen. Da gehöre ich noch dazu. Wie ich Ihren unten stehenden Zeilen entnehme, hat der Autor mit seiner Frau auch der „Live-Ausstrahlung“ beigewohnt. Das finde ich tröstlich. Die von der ARD geschnürten Pakete einmal drei Stunden und zweimal neunzig Minuten waren gut portioniert, die ersten drei Stunden entfachten einen richtigen Sog, gegen deren Ende sie auf dem Friedhof dalagen: „Die Toten von Marnow“… Was soll man zu diesem sehr gut gelungenen Film noch sagen, was nicht schon an anderer Stelle bereits zutreffend erfolgt ist? Man schaue nur einmal bei tittelbach.tv vorbei, oder selbst FAZ und TAZ sind sich einmal einig in der überaus positiven Beurteilung der Toten von Marnow. Man merkt dem Film nach der langen (Leidens-) Vorgeschichte seiner Entstehung an, dass sich dann doch noch ein Team gefunden hat, welches sehr gut harmonierte. Mit Ausnahme der bereits hier in diesem Gästebuch thematisierten kleineren Probleme bei der Tonmischung und der Tatsache, dass nicht in Dolby-Digital produziert wurde (warum eigentlich nicht? Bei so einem Premium - Produkt, was man doch sicherlich auch gern ins Ausland verkaufen möchte, sollte das doch heute eigentlich Standard sein! Die Degeto produziert mittlerweile selbst alle Ihre „Freitags im Ersten - Filme“ in Dolby-Digital!), so gut wie keine Schwächen. Wie gut, dass Sie die Attacken zur Verschlimmbesserung des Projekts durch einen freundlichen Regisseur und (wahrscheinlich) seinen Stammautor erfolgreich abgewehrt haben und uns so „Die Toten von Mirow“, wohlmöglich nach einem Drehbuch von „Klaus Burck“, erspart blieb! Und dann kam auch noch Andreas Herzog an Bord. Schmidt / Herzog, das hat ja schon bei den beiden „Metzger“ - Verfilmungen - wie ich finde - bestens funktioniert. Andreas Herzog hat bei mir sowieso einen Stein im Brett - spätestens seit seiner würdevollen Verabschiedung von Senta Berger / Prohacek aus „Unter Verdacht“ bei Evas letztem Gang. Und dann hat Andreas Herzog noch Rudolf Krause („Herr Langner“) in Marnow einen Auftritt als Pastor Rilling verschafft. Das hat mich sehr gefreut. Schön auch, wie die „Spuren der Rache“ das dritte Opfer - ausgerechnet Herrn Dr. Müllerschön - treffen (o.k., versteht vielleicht nicht jeder sofort)! Und last but not least hat selbst der ARD- Programmdirektor Herres in einer Pressemitteilung die „Toten von Marnow“ über alle Maßen gelobt. Möge er und seine Redakteure einen Erkenntnisgewinn daraus ziehen, dass Qualität und Erfolg sich nicht unbedingt ausschließen müssen - wenn man den richtigen Personen auch einmal den Raum dazu gibt! Nun wird (verständlicherweise) allerorten nach einer Fortsetzung gerufen. Ich meine, nicht jedes Projekt, auch wenn es sehr gut war, muss in Serie gehen. Elling und Mendt sollten als Unikat stehen und in Erinnerung bleiben: Der Zyklop, die tauchende Mendt, der weiße Strohhut von Schüttauf, der Fuchs und die Krähe, der verwunschene Friedhof von Marnow, die Gegenstromanlage… So, die Filmfans müssen jetzt ja wohl eine kleine Durststrecke überstehen, bis von Ihnen wieder Neues zu sehen sein wird. Da muss man ja wohl oder übel bis zur Ermordung des Weihnachtsmanns warten. Aber ich bin schon mal froh, dass hier im Gästebuch - auch dank „Marnow“ - das Pendel wieder stärker von Roman- zu Drehbuchautor ausgeschlagen ist (ich hatte ja hier vor ein paar Wochen schon einmal ein - wie haben sie es genannt - „Plädoyer“ pro Schmidt vs. Ribeiro gehalten). Lieber Herr Schmidt, ein großes Dankeschön für ein außergewöhnlich gutes Drehbuch und Kompliment dafür, dass Sie sich nicht von den Mechanismen im Filmbusiness verbiegen lassen und so zu einem der wenigen (dauerhaften) Garanten für Qualität im deutschen Film nun schon über lange Jahre qeworden sind. Bleiben Sie weiter dem Film gewogen, wenn man sich die „Toten von Marnow“ anschaut, die Mühen haben sich dann doch noch wirklich gelohnt, oder?

    Schöne Grüße

    Volker Holzheimer

  • #363

    Axel M. (Freitag, 19 März 2021 15:10)

    Ein Highlight im deutschen TV! Die Nacht nach allen Folgen in der Mediathek war sehr kurz ;-) Gerne mehr davon!!!!!!

  • #362

    Martina Wenke (Donnerstag, 18 März 2021 21:57)

    Hallo Herr Schmidt,

    ich habe soeben "Die Toten von Marnow" im Fernsehen zu Ende geschaut und die Verfilmung hat mir fast genauso gut gefallen wie das Buch, das ich als Hörbuch bereits gehört hatte. Gibt es bald noch mal ein Buch von Ihnen zu lesen bzw. zu hören?

  • #361

    Barbara Biermann (Donnerstag, 18 März 2021 09:50)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    kann dem Film "Die Toten von Marnow" nur 5 Sterne geben. Er war super, wie auch die Serie "Nord bei Nordwest".
    Freue mich schon auf Juni, wenn es mit Lost in Fuseta weitergeht. So kann man in dieser Zeit etwas von der Algarve träumen. Stelle mir übrigens Sabin Tambrea, als Leander im Film gut vor.
    Liebe Grüße und bleiben Sie gesund
    Barbara Biermann

  • #360

    Holger Karsten Schmidt (Mittwoch, 17 März 2021 10:46)

    Hallo Herr Böhm,

    es wäre dann sehr interessant zu wissen, wie dieser Film heißt.
    Wenn es Ihnen einfällt, wenden Sie sich gerne an meine Agentin oder direkt an mich.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #359

    Günter Böhm (Dienstag, 16 März 2021 19:48)

    Als Ihnen, wie Rudolf Borries schrieb, das Drehbuch knapp aus der Hand genommen wurde, ist danach schon ein Film mit fast den gleichen Geschehnissen gedreht worden? Ich meine, ich hätte dieses Thema mit fast gleichen Szenen wie im Parkhaus, die gefakten Aufspielungen auf den Computer, Verhältnis der Ehefrau mit dem Bürgermeisterkandidaten usw. schon einmal im TV gesehen. Wäre ja dreist, wenn es so wäre.
    Es gibt nichts, was es nicht gibt
    Günter Böhm

  • #358

    Peter Fischer (Dienstag, 16 März 2021 15:53)

    Hallo Herr Schmidt,
    haben Sie Dank für ihre nette und ausführliche Antwort. Da bin ich ja froh, dass es Ihrer Frau genau so ging wie mir. Trotzdem verstehe ich nicht, dass bei den Tontechnikern nicht der Ehrgeiz vorhanden ist, dass man ihre Mischung auch am TV daheim versteht. (Und ich habe schon alle Bässe rausgenommen und die Höhen hochgeregelt)
    Aber ich will noch mal erwähnen, dass ich die Darstellerauswahl absolut gelungen finde. Insbesondere, wenn man das Buch vorher gelesen hat und sein Kopfkino dann bestätigt sieht.
    Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Auswahl beim Lost-in-Fuseta - Film, insbesondere auf den Titelheld.
    Constantin Schreiber von der Tagesschau würde, vom Typ her, einen guten Leander Lost abgeben, aber ich glaube, der hat genug zu tun ;-)
    Gespannte Grüße
    Peter Fischer

  • #357

    Schwarz (Dienstag, 16 März 2021 11:31)

    Es ist Ihnen wieder einmal nicht gelungen mich zu enttäuschen (Die Toten von Marnow") - weiter so, wir warten auch auf einen neuen Gil Ribeiro, Viele Grüße, Joachim Schwarz

    (info@edv-beratung-schwarz.de)

  • #356

    Julia Peh (Dienstag, 16 März 2021 03:12)

    p.s.: Habe ich EllingER geschrieben?
    Da ist die unerfüllte Sehnsucht nach dem SchöckingER wohl mit mir durchgegangen.

  • #355

    Julia Peh (Dienstag, 16 März 2021 03:03)

    Sehr geehrter Herr Schmidt!
    Ich habe mit großer Begeisterung "die Toten von Marnow" gesehen.
    Großartig.
    Mein Kompliment auch an das Filmteam, das die eigentlich im Hochsommer angelegte Geschichte bis November erarbeitet hat. Geben Sie das bitte weiter. Hätte das Wasser in Ellingers Pool nicht so sehr gedampft, wäre es mir nicht aufgefallen, dass mit dem heißen Sommer was nicht stimmt.

    Es war natürlich nicht die erste Verfilmung nach einem Buch von Ihnen, die ich gesehen hab.
    Deswegen muss ich sagen, der Schöckinger hat mir schon ein bisschen gefehlt im Film. Ansonsten waren ja fast alle Namen da, Lona, Frank, Philipp Benedikt, Anna Wippermann, Mette Vogt, Simon Rost -- wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.
    Da bin ich nu gespannt, wer im nächsten Buch unterkommt.
    Mit freundlichem Gruß,
    Julia Peh

  • #354

    Thorsten Kleine (Montag, 15 März 2021 15:12)

    sehr geehrter Herr Schmidt,
    auch von mir ein großes Lob für "die Toten von Marnow"; großartig !
    Dazu habe ich eine Frage, die mich schon länger beschäftigt, da immer wieder ein Phänomen
    bei Krimis auftaucht: die Ehefrau/Partnerin spricht ihren Mann/Partner mit Nachnamen an, auch bei
    Ihnen der Frank Elling. Warum wird diese Anredeform von vielen Drehbuchautoren verwendet ?
    Ich frage das, weil ich mir vorstelle, dass meine Frau mich mit unserem Nachnamen anzuspricht, und feststelle, dass ich es sehr befremdlich und distanzierend empfinde.
    Mit freundlichem Gruß
    Thorsten Kleine

  • #353

    Holger Karsten Schmidt (Montag, 15 März 2021 13:37)

    Sehr geehrte Frau Papke,

    vielen Dank für Ihren Hinweis.
    Auch das ist ein „spannender“ (bitte dramaturgisch zu verstehen) Hintergrund für eine Geschichte.
    Für mich selbst allerdings leider nicht, weil die „Mechanik“ dahinter dieselbe wäre und ich sie mit „Die Toten von Marnow“ bereits einmal verarbeitet habe.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #352

    Margit Papke (Montag, 15 März 2021 12:29)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    ein weiteres Thema "Nur eine Spritze" beschreibt die wissentliche Anwendung an 7000 Frauen, das mit Hepatitis -C verseuchte Anti-D Immunprophylaxe- Serum in der DDR in den Jahren 1978/79. Auch hier kann man eine Frage stellen: Forschung gegen Valuta?
    Dieses umfangreiche Thema gäbe Anlass für eine Aufarbeitung als Film.
    Viele Grüße Margit Papke

  • #351

    Holger Karsten Schmidt (Montag, 15 März 2021 10:42)

    Guten Tag Herr Langner,

    danke für die Blumen. Theaterstücke schreibe ich nicht.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #350

    Manfred Langner (Montag, 15 März 2021 10:19)

    Guten Tag, Herr Schmidt,
    herzliche Gratulation zu Ihrem großartigen Drehbuch "Die Toten von Marnow" - eine außergewöhnlich sehenswerte Produktion, von Regie, Kamera und Schauspieler kongenial umgesetzt.
    Schreiben Sie auch für Theater? Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Stücken und Autoren.
    Herzliche Grüße und weiter viel Erfolg
    Manfred Langner

  • #349

    Rudolf Borries (Sonntag, 14 März 2021 23:39)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    hab vorhin erst gelesen, dass Ihnen damals auf hinterhältige Weise, beinahe der Vierteiler sozusagen aus der Hand genommen worden wäre. Fairness, in dieser Branche, scheint kein Tagesgeschäft zu sein. Es ist halt manchmal doch eine schäbige Welt, in der wir leben. Gut, dass Sie sich behaupten konnten.
    Übrigens, die letzten knapp 5 Minuten (das Finale) ohne Worte - im wahrsten Sinne. Die Szenen und der hervorragend dazu passende Song, rundeten diesen Top-Vierteiler ab. Das werde ich so schnell nicht vergessen. Egal, was demnächst mal wieder von Ihnen auf dem Bildschirm zu sehen sein wird. Ich freue mich jetzt schon drauf.

    Alles Gute für Sie

  • #348

    aigiko (Sonntag, 14 März 2021 20:22)

    Die Toten von Marnow -- Dieses Drehbuch ... Wir mussten bingen, was für ein Wochenende! Ich verneige mich vor Ihrer Kunst. GROSSARTIG!!! Jetzt muss ich das Buch noch lesen, das ist mir tatsächlich durchgerutscht. Ganz herzlichen Dank und stärkende Grüße!
    Aiga Kornemann

  • #347

    Holger Karsten Schmidt (Sonntag, 14 März 2021 16:16)

    Hallo Herr Borries,

    dann sind Sie ja schon ein langer Wegbegleiter: "14 Tage lebenslänglich" war mein Diplombuch an der Filmakademie 1996. Danke für Ihr Lob zu „Die Toten von Marnow“.

    Ich kann Ihnen (und Dirk – ein Gästebucheintrag tiefer) ehrlich gesagt noch keine abschließende Antwort auf Ihre Frage geben, ob es eine Fortsetzung mit Elling und Lona geben wird. Denn im Augenblick schreibe ich am fünften Band von „Lost in Fuseta“, und offensichtlich verkaufen sich diese Romane viel besser als eine Geschichte mit sehr ambivalenten und abgründigen Figuren. Oder, wie es eine Kollegin so schön formulierte: vom Leben geschrammten Charakteren.

    (Es gab dazu übrigens eine Leserunde auf Lovelybooks und nicht wenige Leserinnen dort waren mit dem moralischen Grenzgang der Figuren überfordert und fanden keinen Zugang zu jemandem wie Elling. Die Nutzer der ARD-Mediathek sind dagegen in ihrer Akzeptanz moralisch fragwürdiger Charaktere ungleich breiter aufgestellt bzw. zeigen ein moderneres Rezeptionsverhalten).

    KiWi hat aber die Bereitschaft für eine Fortsetzung oder alternativ für einen anderen Thriller signalisiert. Sobald es vielleicht doch noch etwas in diese Richtung zu vermelden gibt, werde ich das hier tun.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #346

    Holger Karsten Schmidt (Sonntag, 14 März 2021 16:14)

    Hallo Herr Fischer,

    danke für Ihre Zeilen.
    Das mit dem Ton wurde mir so erklärt, dass die Dialoge bei der Mischung im Studio deutlicher zu hören sind als jetzt bei der Ausstrahlung. Aber zu Ihrem „Trost“: das geht wirklich sehr vielen Zuschauern so, und auch ich musste gestern wegen der katastrophalen Mischung meiner Frau meine eigenen Dialoge soufflieren.
    Das ist natürlich sehr ärgerlich und vor allem auch dann problematisch, wenn Zuschauer wegen solcher Informationsdefizite der Handlung nicht mehr folgen können.

    Wie Sie vermutlich als Leser des Romans auch schon festgestellt haben, existiert dort der Schwarze Mann, der Lona hin und wieder aufsucht.
    Mit diesem konnten sich die beteiligten Redakteure leider über die Jahre nicht anfreunden. Damit herrschte ein erzählerisches Übergewicht, was die Figur von Elling betrifft. Hinzu kommt, dass ich im Roman Gelegenheit hatte, Lonas psychische und emotionale Befindlichkeit mit ein paar Sätzen zu skizzieren und sie auf diese Weise ebenbürtig mitzuführen. Das ist bei einem visuellen Medium natürlich ungleich schwerer umzusetzen. Auch deswegen kam hier Jasper hinzu.

    Ohne zu viel zu spoilern kommt es bei Menschen, denen das widerfahren ist, was Lona Mendt passiert ist, oft zu Bindungsängsten, die darin münden, dass kurzfristige Beziehungen eingegangen werden, die aber stets sofort abgebrochen werden, sobald der neue Partner die Beziehung in festere Bahn leiten möchte.
    Auch dieses wird, für den Zuschauer vielleicht unbewusst, über die Figur von Sören Jasper mit erzählt. Und hält auch noch eine sehr bittere Überraschung parat.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #345

    Rudolf Borries (Sonntag, 14 März 2021 10:49)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    seit "14 Tage lebenslänglich" verfolge ich Ihre berufliche Tätigkeit. ("Der Elefant, diverse Tatorte, Nord bei Nordwest, Harter Brocken, Sanft schläft der Tod, Gladbeck", um nur einige zu nennen). Ein vorläufiger Höhepunkt Ihres erfolgreichen Schaffens, gelang Ihnen mit "Die Toten von Marnow". Letzten Sommer habe ich Ihren Roman gelesen und nun die einzelnen Folgen in der ARD- Mediathek gesehen. Ein preiswürdiger Mehrteiler, sehr wendungsreich und bewegend. Vor allem diese pragmatische Art von Lona Mendt und Frank Elling ist beeindruckend und verblüffend. Wird es eine weitere Geschichte (Roman) mit den beiden geben? Ich würde mich sehr darüber freuen.

    Vielen Dank und bleiben Sie gesund

  • #344

    Peter Fischer (Sonntag, 14 März 2021 00:51)

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    ich habe heute Abend "Die Toten von Marnow" gesehen, und muss sagen, dass ich mich im Öffentlich Rechtlichen schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt habe. Die Auswahl der Schauspieler für die Charaktere ist absolut gelungen. Das Buch habe ich letzten Monat gelesen ( auch auf "ex"), da Sie uns ja niederträchtiger Weise den nächsten Leander Lost bis 2022 vorenthalten wollen ;-)
    Was ich nicht verstehe: Warum sind die Techniker nicht in der Lage den Ton so auszusteuern, dass die Dialoge nicht entweder in der Musik verschlammen oder die Tonhöhen fehlen, bzw. die Bässe und unteren Mitten zu stark hervortreten? Ist aber leider bei fast allen Fernsehproduktionen so.
    Eine Frage, mit Verlaub: Warum weicht das Drehbuch von der Romanvorlage ab, indem z.B. ein neuer Charakter, Jasper, auftaucht?
    Freundliche Grüße
    Peter Fischer

  • #343

    Dirk (Samstag, 13 März 2021 18:10)

    Sehr geehrter Herr Schmidt.

    ich habe in der Mediathek der ARD bereits Die Toten von Marnow angesehen und bin begeistert.
    Sehr spannend und gutes Casting der Darsteller.

    Es muss auf jeden Fall weitere Verfilmungen geben der 2 Ermittler Elling und Mendt. Ich hoffe, dass sie weitere Bücher schreiben.

    Beste Grüsse



  • #342

    Frank Müller-Böschen (Donnerstag, 11 März 2021 18:40)

    Hallo,
    ich wollte Ihnen für das tolle Lesevergnügen danken. Meine Frau und ich haben die 4 Bände von Lost in Fuseta verschlungen. Zum einen, weil wir beide im sozialen Bereich tätig sind und auch mit Menschen mit Inselbegabung zu tun hatten, zum anderen ist meine Frau auf einer Farm in Angola geboren und da nehmen sie ja auch Bezug drauf. Und die Dinge, die sie über Portugal erzählen, kann ich nur teilen. Wir haben Freunde, die eine Wohnung in Lagos haben und die Farben des Himmels und das Stimmengewirr in den Straßen ist schon besonders. Ich hoffe, dass es vielleicht nochmal einen Folgeroman gibt, oder vielleicht eine Verfilmung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Frank Müller-Böschen

  • #341

    Daniel (Donnerstag, 11 März 2021 13:10)

    Hallo Herr Schmidt,

    habe "Die Toten von Marnow" in der Mediathek vorab geschaut und bin begeistert! Eine rundum gelungene Serie, spannend und so viele Wendungen, ohne dass es dabei unverständlich oder unrealistisch wurde. Der Regisseur ist ebenfalls herauszuheben für wirklich tolle Bilder und Locations sowie die perfekt passenden Schauspieler (speziell A. Gersak, der immer gut spielt in meinen Augen).

    Ich habe bereits mehrere Filme von Ihnen gesehen, besonders gut gefallen hat mir "Auf kurze Distanz".
    Es ist schön zu sehen, dass es auch tolle deutsche Serien und Milieufilme, wie letztgenannter, in der Mediathek und im TV zu sehen gibt. Diese brauchen sich nicht vor der Konkurrenz auf den Streamingplattformen verstecken!

    Ich freue mich auf weitere tolle Drehbücher und Filme von Ihnen.

    Alles Gute und bleiben Sie gesund
    Daniel

  • #340

    Marion Sonneborn (Mittwoch, 10 März 2021 23:16)

    Hallo Herr Schmidt, ich habe Ihre Fuseta-Krimis verschlungen. Diese Mischung aus Spannung und feinem Humor schafft keiner so wie Sie. Ich würde viel dafür geben, Leander Lost persönlich kennen zu lernen. Ein Garant für stundenlange, interessante Gespräche. Warte schon sehnsüchtig auf Ihr nächstes Buch. Vor ein paar Jahren war ich zum 1. Mal an der Algarve, in Ferragudo. Die tolle Atmosphäre und die Stimmungen kann ich gut nachvollziehen. Ich hoffe, Sie schreiben noch einige gute Bücher und ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

  • #339

    Holger Karsten Schmidt (Mittwoch, 10 März 2021 01:10)

    Hallo Frau Lopez,

    der 5. Band erscheint im Frühjahr 2022.

    Schöne Grüße,

    H. Schmidt

  • #338

    Monika Lopez (Dienstag, 09 März 2021 23:32)

    Hallo Herr Schmidt,
    wann erscheint endlich Band 5 von Lost in Fuseta?

  • #337

    Anja (Freitag, 05 März 2021)

    Hallo Herr Schmidt,
    ich bin per Zufall bei einer Suche nach einem Urlaub in Portugal auf Ihren damals 1. Roman gestoßen und es hat mich fast vom Hocker gehauen, dass es über "unser" Fuzeta ein Buch gibt! Und beim Lesen Ihrer Vita mußten wir wieder staunen und fragten uns, ob wir uns damals im Sommer `89 wohl über den Weg gelaufen sind? Vielleicht auf dem Weg zur Sandinsel mit einem damals noch total einfachen Boot, unbedacht und mit ein paar groben Holzbrettern als Bänke. Oder auf dem Campismo municipal, total einfach, Duschen nur mit kaltem Wasser, der Eingang 1989 noch in Richtung Hafen gelegen. Als wir das 1. Mal kamen, wurde uns als Preis pro Übernachtung für unsere Zelt umgerechnet 2,50 DM genannt und die Frau, die vor uns eingecheckt hat, hat sich dann beschwert, dass sie aber seit dem letzten Jahr um das Doppelte aufgeschlagen hätten!!!
    Oder auch beim Essen auf der anderen Straßenseite, wir haben ihn nur den "Schweizer" genannt. Eine geniale Fischsuppe, nach der man eigentlich satt war, gab es für 1DM...und dann natürlich noch ein Brandy Mel.
    Supergut und unvergleichlich günstig war auch das Essen im "Skandinavia" mit den netten Wirtsleuten, die gut deutsch sprachen und zum Nachtisch die leckere Torta de Nata, von der Tochter gemacht, servierten...Hach ja, Fuzeta war einfach toll, auch am Abend auf dem kleinen Dorfplatz mit den Cafes mit einem Eis in der Hand und dem Sonnenbrand am Allerwertesten vom Nacktsonnenbaden auf der Ilha, war ja sowas von einsam da, da war FKK schon fast ein Muss! Die Alten beim Schneckenpulen und auch sonst von jung bis alt noch am späten Abend das ganze Dorf auf den Beinen. Und dann am Morgen eine Torrada und Galao im Cafe zum Frühstück, kurz einen Blick auf die "Bild" im Kiosk am Dorfplatz, von Handy und Internet waren wir noch Lichtjahre entfernt. Also auf zum Geldholen im Correio- Postamt gegenüber des Campingplatzes, an den schlacksigen Postbeamten kann ich mich noch gut erinnern, es dauerte ja alles ewig... Das Highlight war mal ein Fußballspiel auf dem Feld neben dem Campismo, die Angestellten der Lokale haben da gegeneinander gespielt und plötzlich gab es eine fulminante Schlägerei, das war Unterhaltung schlechthin.
    Aber wehe, wenn man wie wir Fuzeta A und Fuzeta B verwechselt hatte und den schweren Interrail- Rucksack den ganzen Weg zum Campismo wieder zurückschleppen musste, weil an diesem Tag kein Zug mehr fuhr... Aber nichtsdestotrotz haben wir sehr gerne mehrere Urlaube in unserem geliebten Fuzeta verbracht und waren zuletzt mit unserem Sohn da, allerdings mit dem Mietwagen und in der Nähe in einem Hotel wohnend. Wir sind auch wieder mit der Fähre auf die Sandbank übergesetzt, wo man die vergangenen Jahre übrigens immer am besten sehen konnte: die Fähren sind immer wieder ein Stückchen größer geworden, auch ein Dach kam mal dazu...vielleicht sind wir ja mal gemeinsam auf die Sandbank getuckert, das Motorengeräusch habe ich heute noch in den Ohren. Aber sonst hat sich so viel gar nicht verändert.
    Ich habe hier gerade gelesen, dass die Geschichte verfilmt wird und bin ein wenig ambivalent, einerseits klasse und ich freue mich auf den Film, andererseits befürchte ich, dass unser beschauliches, gemütliches, ursprüngliches Fuzeta perdu sein wird...
    Ganz liebe Grüße vom Bodensee,
    Anja mit Anhang

  • #336

    Volker Holzheimer (Donnerstag, 25 Februar 2021 17:38)

    Lieber Herr Schmidt,
    es hat mir ausnehmend gut gefallen, dass Sie mit „Martha und Tommy“ einmal andere Wege beschritten haben, sich dennoch aber selbst treu geblieben sind. Nicht umsonst wollen Sie auf Ihrer Homepage ja irgendwann dem Verhältnis Protagonist / Antagonist einen eigenen Artikel widmen. Ihre Drehbücher entwickeln ihre Dramatik immer aus sehr krassen Gegensätzen, wobei Sie sich ja auch der Charakterisierung des Gegenparts immer mit höchster Aufmerksamkeit zuwenden (… was wär Mörder auf Amrum ohne Roeland?). Das klappt ja in den Western - verwandten Plots ziemlich einfach, aber in Charakterstudien wohl eher schwer. Von daher fand ich es sehr gelungen, wie Sie die für Sie typischen knackigen Gegensätze hier auf die abstrakte Ebene „Weich“ und „Hart“ verschoben haben. Die weiche Martha, der harte Tommy, die Musik und der Kampfsport. Harte Gegensätze, die auch dieser Geschichte eine große Kraft und Dramatik geben. Mal ein ganz andere Geschichte, aber trotzdem ein typischer Schmidt. Sie hat bis zum Schluss gefesselt, ohne sentimental zu werden. Was natürlich auch an den Darstellern und der gelungenen Umsetzung lag. Aber das ist wieder eine andere Geschichte! Auch wenn die Quote nicht stimmte (in Corona-Zeiten wollen die Menschen zzt. einfach keine Probleme sehen): Hut ab vor Ihrem Mut, bekannt Pfade zu verlassen. Denn (Achtung jetzt kommt mal wieder eine Hollywood-Anekdote, aber keine Angst: kein Lubitsch und auch kein Wilder!) man möchte ja nicht wie Raoul Walsh enden. Über ihn wird nämlich kolportiert, dass er seine Drehbuch-Autoren immer wieder solange mit Änderungswünschen quälte, bis er schließlich zum Schluss konstatieren konnte: „Christ, it’s not bad - it reminds me of my last movie!“. In dem Sinne

    Schöne Grüße
    Volker Holzheimer

    P.S. Hat man als Autor eigentlich irgendeinen Einfluss auf die Besetzung, sprich schwebte Ihnen die große Senta Berger für die Rolle der Martha vor?

  • #335

    Úlli Schmid (Donnerstag, 25 Februar 2021 15:07)

    Hallo Herr Schmidt, ich habe in kürzester Zeit alle vier Bände Ihrer Portugal Krimis verschlungen. Spannend, klug, manchmal auch romantisch, appetitanregend und eine wunderbare, beeindruckende Botschaft zum Thema Andersartigkeit und Toleranz. Ich freue mich af Band 5.